Der deutsche Leitindex verlor am Montagmittag 1,3 Prozent. An der Spitze der Kursliste standen Infineon, Qiagen und Symrise, am Ende Continental, Rheinmetall und Airbus.
Nervosität erreicht deutschen Aktienmarkt
Die zunehmende Nervosität an den internationalen Finanzmärkten erreiche nun auch den deutschen Aktienmarkt, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Während sich die deutschen Standardwerte in den vergangenen Handelstagen noch vergleichsweise robust gegenüber dem Ausverkauf im US-Technologiesektor gezeigt hatten, gerät diese relative Stärke zunehmend ins Wanken.“
Die Belastungsfaktoren würden zahlreicher und schwerwiegender, so Lipkow. "Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Frankreich und Indonesien sowie die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten erhöhen den Druck auf die Märkte". "Hinzu kommen die weiterhin hohen Energiepreise, deren Auswirkungen auf die Inflation immer wieder durch neue Konjunkturdaten sichtbar werden. Die Anleger können einzelne Risiken eine Zeit lang ausblenden, aber nicht alle gleichzeitig." Aus vielen einzelnen Belastungsfaktoren werde zunehmend ein grundsätzliches Problem für die Risikobereitschaft.