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Startseite Deutschland & die WeltExpertin fordert geschlossene EU-Strategie gegen Trumps Grönland-Pläne
Deutschland & die Welt

Expertin fordert geschlossene EU-Strategie gegen Trumps Grönland-Pläne

von Hasepost Redaktion 14. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 14. Januar 2026
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Die Politikwissenschaftlerin und frühere Nato-Chefstrategin Stefanie Babst fordert von den europäischen Staaten eine gemeinsame Linie gegenüber möglichen Grönland-Plänen des früheren US-Präsidenten Donald Trump. Die EU und die Nato stünden in der Pflicht, ihre außenpolitischen Optionen abgestimmt zu entwickeln, statt mit einzelnen Auftritten in Washington oder Indien zu reagieren, sagte sie dem Sender Phoenix.

Babst fordert abgestimmte europäische Außenpolitik

Die Politikwissenschaftlerin und frühere Chefstrategin der Nato, Stefanie Babst, fordert eine gemeinsame Handlungslinie der Europäer gegenüber Donald Trump mit Blick auf dessen Grönland-Ambitionen. „Für mich steht die Frage im Raum, wie eine europäisch intern gut abgestimmte und vor allen Dingen wirkungsorientierte Außenpolitik aussehen könnte“, sagte sie dem Sender Phoenix. Sie würde sich wünschen, „weniger Einzelstatements zu hören, weniger Reisen zu sehen nach Washington oder auch nach Indien, sondern ich würde mir wünschen, dass man die fähigen und interessierten Europäer mal in einen Raum bittet, damit sie anfangen zu denken.“

Zu diesem Denkprozess gehöre, „sich grundsätzlich abzustimmen und grundsätzliche Handlungsoptionen zu erörtern, zu erwägen, wie man sich gegenüber einer Trump-Administration, die großen Appetit auf Grönland hat, aber darüber hinaus ja auch noch andere große Problematiken zeigt, eigentlich aufstellen kann“, sagte Babst bei Phoenix.

Kritik an EU und Nato

Diesen Prozess einer abgestimmten europäischen Strategie vermisse sie, so Babst. „Ich habe nicht den Eindruck, dass er in der EU stattfindet, oder dass er in der Nato stattfindet“, sagte die Sicherheitsexpertin dem Sender Phoenix. Ideen, wie eine Nato-Mission in der Arktis oder Ähnliches, könne man zwar diskutieren, dies müsse aber hinter verschlossenen Türen stattfinden, „und dann sollten sich die Europäer wirklich auf eine gemeinsame Handlungslinie einigen“, sagte die Expertin.

Schwere Vorwürfe gegen Trump

Nach Einschätzung von Babst geht es Trump bei seinen Ambitionen bezüglich Grönland keineswegs um eine Verbesserung der Sicherheitslage in der Arktis. Trump gehe es mitnichten darum, die Sicherheit in der Arktis zu verbessern, ihm gehe es darum, „einen territorialen Teil eines Nato-Partners in seiner politischen Souveränität und territorialen Integrität wirklich massiv einzuschüchtern, unter Druck zu setzen und ein Stück weit wie ein Kind zu sagen: Das will ich hier haben und das bekomme ich dann auch“, sagte sie Phoenix.

Auch die bisherige europäische Reaktion kritisierte Babst scharf. Die Antwort Europas könne doch nicht lauten: „Wir gucken mal, ob wir ihm in irgendeiner Form entgegenkommen können.“ Eigentlich müsste die Antwort lauten: „Du, lieber Herr Trump, darfst dich für derartige Entgleisungen entschuldigen und vielleicht können wir dann wieder mal ernsthaft über wichtige Themen reden“, ergänzte sie in dem Gespräch mit Phoenix.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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