Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München fordert von der Bundesregierung eine klare Verurteilung der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Iran. Masala warnt, dass eine solche Verurteilung zum endgültigen Bruch der Nato führen könnte.
Masala: Angriffe auf zivile Ziele sind Kriegsverbrechen
Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Iran zu verurteilen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe) sagte er: „Angriffe auf zivile Ziele sind letzten Endes Kriegsverbrechen.“
Masala verwies laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ darauf, dass solche Angriffe zwar auch von den USA bereits verübt worden seien. „Die wurden zwar auch von den USA schon begangen. Aber sie haben diese Verbrechen nie angekündigt“, so Masala.
Warnung vor Konsequenzen für die Nato
Mit Blick auf die mögliche Reaktion der Bundesregierung auf die angekündigten Angriffe betonte Masala gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“: „Wenn es dazu kommt, kann auch eine Bundesregierung mit ihrem `Wir sind jetzt mal ganz ruhig`-Kurs nicht einfach fortfahren. Sie müsste das vielmehr sehr eindeutig und klar verurteilen.“
Nach Einschätzung Masalas hätte eine solche deutliche Stellungnahme weitreichende Folgen für das westliche Bündnis. „Und das bedeutet: Wir laufen auf den endgültigen Bruch der Nato zu“, erklärte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
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