Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG fordert inmitten der Spritpreiskrise eine staatlich finanzierte Senkung der Bahnticketpreise. Aus Sicht der Gewerkschaft soll die Politik das Staatsunternehmen Deutsche Bahn gezielt nutzen, um Bürger finanziell zu entlasten und die Abhängigkeit von Ölkonzernen zu verringern.
EVG fordert staatliche Entlastung bei Bahntickets
EVG-Gewerkschaftschef Martin Burkert verlangt in der aktuellen Spritpreiskrise eine deutliche Reduzierung der Fahrpreise im öffentlichen Bahnverkehr. Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ kritisierte er die bisherige Haltung der Politik gegenüber der Mineralölwirtschaft.
Kritik an Ölkonzernen und Rolle der Politik
„Anstatt sich von den Öl-Konzernen an der Nase herumführen zu lassen, muss die Politik neben einer Übergewinnsteuer das Staatsunternehmen Deutsche Bahn nutzen“, sagte Burkert der „Bild am Sonntag“. Die EVG sieht in einer stärkeren Einbindung der Deutschen Bahn ein zentrales Instrument, um steigenden Kosten für Mobilität zu begegnen.
Vorgeschlagene Rabatte und Preissenkungen
Konkret fordert Burkert einen zeitlich befristeten Rabatt von 30 Prozent auf das Deutschlandticket. Darüber hinaus plädiert er für Preissenkungen im Fernverkehr von bis zu 50 Prozent. Diese Maßnahmen seien, so Burkert zur „Bild am Sonntag“, „eine schnelle und wirksame Entlastung“.
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