HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Schneller lesen als man lesen kann: HASEPOST jetzt...
Verdacht auf Vogelgrippe: Zoo Osnabrück bleibt geöffnet
Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
Drei Osnabrücker Schulen gehen neue Wege bei der...
Mösers Meinung: Über den Niedergang der Osnabrücker Innenstadt
Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen...
Klara Harhues präsentiert ihre Kunstwerke in Wallenhorst
Wie man sich in Osnabrück ab sofort über...
Wege in Ausbildung, Studium und Beruf: 4. beruf...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltEuGH verschärft Regeln für sichere Herkunftsländer-Einstufung
Deutschland & die Welt

EuGH verschärft Regeln für sichere Herkunftsländer-Einstufung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. August 2025
Foto: dts
9

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Freitag klargestellt, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bei der Einstufung sicherer Herkunftsländer in Asylverfahren strengere Kriterien erfüllen müssen. Die Richter fordern Offenlegung der Bewertungsquellen sowie umfassenden Schutz der Bevölkerung in den betroffenen Herkunftsländern.

EuGH verschärft Vorgaben für sichere Herkunftsländer

Der Gerichtshof in Luxemburg entschied, dass EU-Staaten Listen mit sogenannten sicheren Herkunftsländern nur dann erstellen dürfen, wenn sie die Quellen für ihre Einschätzungen offenlegen und sicherstellen, dass „die Sicherheit der gesamten Bevölkerung in diesen Ländern gewährleistet ist“. Dies teilte das Gericht am Freitag mit.

Italienische Abschiebezentren in Albanien im Fokus

Erstmals befasste sich der EuGH in dem Verfahren mit den italienischen Aufnahme- und Abschiebezentren für Migranten in Nordalbanien. Im Zentrum des Rechtsstreits standen die Bedingungen, unter denen EU-Mitgliedstaaten Herkunftsländer von Migranten als sicher einstufen dürfen, sowie die Praxis, Asylanträge von Migranten aus diesen Ländern nach einem beschleunigten Verfahren direkt aus Drittstaaten – in diesem Fall Albanien – in ihre Heimatländer zurückzuführen.

Seit März nutzt Italien die Zentren in Nordalbanien als Abschiebezentren für abgelehnte Asylbewerber, die zuvor in Italien untergebracht waren. Laut Medienberichten führte Italien am 9. Mai erstmals fünf Männer aus Ägypten mit einem Charterflug von Tirana nach Kairo zurück. Aktuell befinden sich rund zwei Dutzend abgelehnte Asylbewerber aus als sicher eingestuften Herkunftsländern in den albanischen Zentren und warten dort auf ihre Rückführung.

Gericht betont Transparenz und umfassende Sicherheit

Der EuGH betonte in seinem Urteil, dass für die Einschätzung der Sicherheit eines Herkunftslandes Transparenz und der Schutz der gesamten Bevölkerung unabdingbare Voraussetzungen seien. Nur wenn die Mitgliedstaaten ihre Bewertungsquellen offenlegen und die Sicherheit umfassend belegen, können Herkunftsstaaten als „sicher“ im Sinne des beschleunigten Asylverfahrens eingestuft werden.

Quellen: Europäischer Gerichtshof, Medienberichte

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Unerwartete Festnahme bei Verkehrskontrolle in Osnabrück
nächster Artikel
Inflation im Euroraum bleibt im Juli bei 2 Prozent

das könnte Sie auch interessieren

Günther plant Zuckersteuer-Offensive über Bundesrat trotz CDU-Nein

23. Februar 2026

Kassenärztechef fordert Abschaffung freiwilliger Kassenleistungen zur Kostensenkung

23. Februar 2026

JU-Chef warnt CDU vor Aufweichung der Schuldenbremse

23. Februar 2026

Tom Enders warnt: Deutsches Kampfflugzeug wäre Ressourcenverschwendung

23. Februar 2026

SPD blockiert CDU-Pläne zu Krankschreibung, Teilzeit und Wehrdienst

23. Februar 2026

DIHK fordert deutlich mehr Tempo beim Infrastruktur-Zukunftsgesetz

23. Februar 2026

Olympia-Ausklang in Verona: Winterspiele 2026 feierlich beendet

22. Februar 2026

Neue Wochenzeitung OAZ überraschend ausverkauft – Nachfrage übertrifft...

22. Februar 2026

Spektakel in Heidenheim: VfB Stuttgart lässt Punkte liegen

22. Februar 2026

EU stoppt US-Zolldeal ohne verbindliche Zusagen aus Washington

22. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Günther plant Zuckersteuer-Offensive über Bundesrat trotz CDU-Nein

    23. Februar 2026
  • Kassenärztechef fordert Abschaffung freiwilliger Kassenleistungen zur Kostensenkung

    23. Februar 2026
  • JU-Chef warnt CDU vor Aufweichung der Schuldenbremse

    23. Februar 2026
  • Tom Enders warnt: Deutsches Kampfflugzeug wäre Ressourcenverschwendung

    23. Februar 2026
  • SPD blockiert CDU-Pläne zu Krankschreibung, Teilzeit und Wehrdienst

    23. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3