Die Europäische Union und Australien haben die Verhandlungen über einen Verteidigungs- und Sicherheitspakt abgeschlossen. Laut einem Medienbericht könnte das Abkommen zeitlich mit dem noch ausstehenden Freihandelsabkommen verkündet werden. Mit dem Pakt würden sich die sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen beiden Partnern neu ausrichten und australische Rüstungsunternehmen Zugang zu einem milliardenschweren Fonds erhalten.
Verhandlungen abgeschlossen, Unterzeichnung noch offen
Die EU und Australien haben ihre Gespräche zu einem Verteidigungs- und Sicherheitspakt beendet. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise. Demnach werde nun nur noch ein Datum für die Unterschrift gesucht.
EU-Diplomaten sagten dem „Handelsblatt“, die Vereinbarung könne möglicherweise parallel zum Freihandelsabkommen verkündet werden, welches noch ausgehandelt wird. Eine endgültige Terminierung steht nach diesen Angaben noch aus.
Zugang zu Rüstungsfonds für Ukraine
Mit dem Verteidigungspakt würden sich für die australische Rüstungsindustrie neue Möglichkeiten eröffnen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, können australische Waffenschmieden nun auch vom 60 Milliarden Euro schweren Rüstungsfonds für die Ukraine profitieren.
Neuaufstellung der Beziehungen
Mit dem Verteidigungspakt richten die EU und Australien ihre Beziehungen neu aus. Zuvor waren 2021 Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit gescheitert, nachdem Canberra Frankreich brüskierte und einen U-Boot-Deal mit den USA schloss.
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