Die EU will die beschädigte Druschba-Pipeline in der Ukraine mit technischer Hilfe und Finanzmitteln unterstützen, um den unterbrochenen Ölfluss nach Ungarn und in die Slowakei wiederherzustellen. Nach Gesprächen mit der Ukraine, Ungarn und der Slowakei sagten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und António Costa zu, europäische Experten sofort bereitzustellen. Zugleich arbeitet die EU an alternativen Routen für nicht-russisches Rohöl in Mittel- und Osteuropa, um Energiesicherheit zu gewährleisten und stockende Verhandlungen in Brüssel zu beleben.
EU sagt Unterstützung für Reparatur der Druschba-Pipeline zu
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und António Costa teilten am Dienstag mit, die EU habe ihre Unterstützung für die Reparatur der Druschba-Pipeline in der Ukraine zugesagt. Dies sei das Ergebnis von Gesprächen mit der Ukraine, Ungarn und der Slowakei, hieß es.
Die Druschba-Pipeline verbindet russische Ölfelder mit Raffinerien in Ost- und Mitteleuropa. Schäden an der Leitung hatten zu einer Unterbrechung der Ölversorgung nach Ungarn und in die Slowakei geführt. Ziel sei es laut EU, die Pipeline zu reparieren und den Ölfluss wiederherzustellen.
Technische Hilfe, Finanzierung und Energiesicherheit
Nach Angaben von Ursula von der Leyen und António Costa bot die EU technische Unterstützung und Finanzierung an, was von der Ukraine „begrüßt und akzeptiert“ worden sei. Europäische Experten stünden sofort zur Verfügung, um die Arbeiten zu unterstützen. Priorität habe die Energiesicherheit für alle europäischen Bürger.
Zusätzlich arbeiteten sie mit den betroffenen Parteien an alternativen Routen für den Transit von nicht-russischem Rohöl in die Länder Mittel- und Osteuropas. Dies sei auch ein notwendiger Schritt, um die Diskussionen über dringend benötigte finanzielle Unterstützung für die Ukraine und das 20. Sanktionspaket vor dem Europäischen Rat wieder aufzunehmen, hieß es.
Politischer Druck und Vorwürfe der „Erpressung“
Ungarn hatte zuletzt seine Zustimmung für den Zugang der Ukraine zu 90 Milliarden Euro an Krediten der Europäischen Union an die Wiederherstellung der Druschba-Pipeline geknüpft. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in diesem Zusammenhang von „Erpressung“.
✨ mit KI bearbeitet