EU-Innenkommissar Magnus Brunner hat zu mehr Eigenständigkeit Europas bei der inneren und äußeren Sicherheit aufgerufen. Sicherheit müsse in sämtlichen Politikbereichen auf europäischer Ebene mitgedacht werden, betonte der konservative österreichische Politiker bei einer Konferenz in Berlin.
„Sicherheits-Mindset“ in allen Politikfeldern
Magnus Brunner forderte ein stärkeres Bewusstsein für Sicherheitsfragen in der Europäischen Union. Es brauche ein „Sicherheits-Mindset“ in allen Politikbereichen auf europäischer Ebene, sagte er am Dienstag auf einer Konferenz vom „Tagesspiegel“, der „Zeit“, des „Handelsblatts“ und der „Wirtschaftswoche“ in Berlin.
Europa sei zwar heute „der sicherste Ort der Welt, aber darauf sollten wir uns nicht ausruhen“, so Brunner. Sicherheit sei die „Grundvoraussetzung“ sowohl für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit als auch für politische Freiheit, sagte der konservative österreichische Politiker. „Deshalb müssen wir dieses Thema überall einbringen“, egal ob etwa in der Energiepolitik oder bei Fragen der Migration.
Mehr Kooperation und Informationsaustausch
Die Zusammenarbeit innerhalb Europas sei in den vergangenen Jahren schon sehr viel besser geworden, sagte Brunner. Der internationale Informationsaustausch, etwa zwischen den Polizeibehörden Europol und Interpol, sei aber noch ausbaufähig: „Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verschwimmen.“
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