Die Hauspreise in der EU sind zum Jahresende 2025 erneut deutlich gestiegen. Nach Angaben von Eurostat legten die Preise für Wohnimmobilien im vierten Quartal in der Eurozone um 5,1 Prozent und in der gesamten EU um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Bereits im dritten Quartal 2025 hatte sich ein ähnliches Bild gezeigt, mit Anstiegen von 5,1 Prozent in der Eurozone und 5,4 Prozent in der EU.
Deutlicher Jahresanstieg in nahezu allen EU-Staaten
Laut EU-Statistikamt Eurostat stiegen die Hauspreise im vierten Quartal 2025 in der Eurozone im Jahresvergleich um 5,1 Prozent. In der gesamten EU lag das Plus bei 5,5 Prozent. Damit setzte sich der Trend aus dem dritten Quartal 2025 fort, in dem die Preise in der Eurozone ebenfalls um 5,1 Prozent und in der EU um 5,4 Prozent zugelegt hatten, wie Eurostat am Dienstag mitteilte.
Unter den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorgelegt wurden, verzeichnete Finnland als einziges Land einen jährlichen Rückgang der Hauspreise. Dort gingen die Preise um 3,1 Prozent zurück. Die höchsten jährlichen Zuwächse wurden in Ungarn mit 21,2 Prozent, Portugal mit 18,9 Prozent und Kroatien mit 16,1 Prozent registriert, teilte Eurostat mit.
Quartalsvergleich zeigt unterschiedliche Dynamik
Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise im vierten Quartal 2025 in der Eurozone um 0,6 Prozent und in der EU um 0,8 Prozent. Damit erhöhten sich die Preise nicht nur im Jahres-, sondern auch im Quartalsvergleich, so Eurostat.
Im Vergleich zum vorherigen Quartal sanken die Preise in drei Mitgliedstaaten, blieben in einem stabil und stiegen in 22 Mitgliedstaaten. Die Rückgänge wurden in Frankreich mit 0,7 Prozent, Finnland mit 0,5 Prozent und Estland mit 0,3 Prozent verzeichnet. Die höchsten quartalsweisen Anstiege gab es in Slowenien mit 5,1 Prozent, Ungarn mit 4,2 Prozent und Portugal mit 4,0 Prozent, wie aus den Angaben von Eurostat hervorgeht.
✨ mit KI bearbeitet