HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig...
Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Osnabrück leicht verletzt
Niederlage des TV Bissendorf-Holte im Auswärtsspiel beim ASV...
Das ist bei den U21-Aktionstagen im Marktkauf Nahne...
Warum der Marktkauf in Belm früher eröffnet als...
Gute Nachricht des Tages: Drei eurobahner unter den...
Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück
Warum Volt Osnabrück bewusst auf eine eigene OB-Kandidatur...
Mann belästigt zwei Mädchen im Zug von Osnabrück...
Spektakulärer Ermittlungserfolg: Polizei deckt Heroinhandel in der Osnabrücker...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltEssstörungen: Klinikfälle bei Mädchen in Deutschland verdoppelt
Deutschland & die Welt

Essstörungen: Klinikfälle bei Mädchen in Deutschland verdoppelt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. August 2025
Krankenhaus (Symbol) / via dts Nachrichtenagentur
9

Immer mehr Mädchen und junge Frauen in Deutschland werden wegen Essstörungen stationär behandelt. Die Zahl der Behandlungen von 10- bis 17-Jährigen hat sich binnen 20 Jahren verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte. Insgesamt hat sich die Zahl der Klinikbehandlungen wegen Essstörungen im langfristigen Vergleich jedoch wenig verändert.

Anstieg bei 10- bis 17-Jährigen

Die Zahl der stationären Behandlungen von 10- bis 17-Jährigen hat sich in zwei Jahrzehnten verdoppelt: 2003 wurden 3.000 Patientinnen stationär behandelt, 2023 waren es 6.000 Frauen und Mädchen. Insgesamt wurden hierzulande im Jahr 2023 rund 12.100 Patienten wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelt. Das waren weniger als 20 Jahre zuvor (2003: 12.600 Fälle), aber mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019 mit rund 10.600 Fällen. Entsprechend machten Mädchen und junge Frauen im Alter von zehn bis 17 Jahren im Jahr 2023 knapp die Hälfte (49,3 Prozent) aller stationär wegen Essstörungen behandelten Patienten aus; 20 Jahre zuvor lag deren Anteil noch bei knapp einem Viertel (23,4 Prozent).

Diagnosen und Geschlechterverteilung

Unter den Essstörungen wurde 2023 am häufigsten Magersucht behandelt, die in gut drei Viertel der Behandlungsfälle (76,0 Prozent oder 9.200 Patienten) diagnostiziert wurde. Danach folgte Bulimie mit 11,1 Prozent (1.300 Behandlungsfälle). Frauen werden deutlich häufiger aufgrund einer Essstörung im Krankenhaus behandelt als Männer: 11.300 oder 93,3 Prozent der mit dieser Diagnose im Jahr 2023 Behandelten waren Frauen. 2003 waren es rund 11.000 Patientinnen mit einem Anteil von 87,6 Prozent. Dagegen wurden lediglich rund 820 Männer im Jahr 2023 aufgrund von Essstörungen stationär behandelt; die Zahl ist in den vergangenen Jahren gesunken. 2003 war sie mit 1.560 Behandlungsfällen fast doppelt so hoch.

Altersgruppen, Klinikdauer und Todesfälle

Besonders häufig werden jüngere Menschen wegen Essstörungen behandelt: Mehr als die Hälfte (52,8 Prozent) der Patienten mit einer solchen Diagnose waren 2023 jünger als 18 Jahre. Mehr als ein Viertel (28,1 Prozent) entfiel auf die Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren, weitere 12,7 Prozent waren zwischen 30 und 49 Jahren alt. Nur 6,3 Prozent der Behandelten waren 50 Jahre und älter. Patienten müssen wegen einer Essstörung deutlich länger im Krankenhaus behandelt werden als im Durchschnitt aller Erkrankungen: 53,2 Tage dauerte eine Behandlung bei einer Essstörung im Jahr 2023 durchschnittlich; dies war der höchste Wert seit 2003. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt dauerte im Jahr 2023 durchschnittlich 7,2 Tage. Im Jahr 2023 starben in Deutschland 78 Menschen aufgrund von Essstörungen. Die Zahl der Todesfälle unterliegt im langfristigen Vergleich hohen jährlichen Schwankungen. Der Höchstwert der vergangenen 20 Jahre lag im Jahr 2008, als 100 Menschen an den Folgen von Essstörungen gestorben sind. Der niedrigste Wert war 2004 mit 36 Todesfällen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Es ist ein „Grashüpfer“: Museum am Schölerberg stellt neues Umweltmobil vor
nächster Artikel
Immobilienpreise in Deutschland: Plus 3,9 Prozent im Q2 2025

das könnte Sie auch interessieren

Deutschland plant U-Boot-Lieferung an Kanada gegen LNG-Deal

24. Februar 2026

Antidiskriminierungsbeauftragte wirft Regierung Versagen bei gleicher Bezahlung vor

24. Februar 2026

Nur jeder vierte Jugendliche reagiert auf Bundeswehr-Fragebogen

24. Februar 2026

Grenzkontrollen kosten Deutschland 140 Millionen Euro in vier...

24. Februar 2026

Polizeigewerkschaft attackiert Dobrindts Plan für frühere Asylarbeit

24. Februar 2026

Mehrheit der Deutschen für Verbot von Verwandtenjobs bei...

24. Februar 2026

US-Börsen rutschen ab: KI-Sorgen lassen IBM Aktie einbrechen

23. Februar 2026

FDP-Politikerin fordert Entzug von Ungarns Stimmrecht in EU

23. Februar 2026

Bundesarbeitsministerin Bas schließt Rente mit 70 vorerst aus

23. Februar 2026

CDU und SPD lehnen Abschaffung freiwilliger Krankenkassenleistungen ab

23. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Deutschland plant U-Boot-Lieferung an Kanada gegen LNG-Deal

    24. Februar 2026
  • Antidiskriminierungsbeauftragte wirft Regierung Versagen bei gleicher Bezahlung vor

    24. Februar 2026
  • Nur jeder vierte Jugendliche reagiert auf Bundeswehr-Fragebogen

    24. Februar 2026
  • Grenzkontrollen kosten Deutschland 140 Millionen Euro in vier Monaten

    24. Februar 2026
  • Polizeigewerkschaft attackiert Dobrindts Plan für frühere Asylarbeit

    24. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3