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Startseite AktuellErfolgsjahr 2024: Zoo Osnabrück verbessert Jahresergebnis deutlich
AktuellOsnabrückZoo Osnabrück

Erfolgsjahr 2024: Zoo Osnabrück verbessert Jahresergebnis deutlich

von Hasepost 24. Juni 2025
von Hasepost 24. Juni 2025
Zoo Osnabrück / Foto: Zoo Osnabrück
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Der Zoo Osnabrück konnte das Geschäftsjahr 2024 mit einer spürbaren Ergebnisverbesserung abschließen.

Jahresabschluss 2024 besser als erwartet

Wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft des Zoos, im Rahmen der Aufsichtsratssitzung am 19.Juni 2025, aus dessen Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2024 berichtete, verbesserte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr von -1.974.000 Euro in 2023 auf nunmehr noch -820.000 Euro. Damit konnte das Defizit nicht nur mehr als halbiert werden, sondern das Ergebnis liegt damit auch unter dem im Wirtschaftsplan vorgesehenen Fehlbetrag von -1.080.000 Euro. Der Zoo schließt das vergangene Geschäftsjahr damit besser ab als zuvor geplant. Einstimmig stimmte der Aufsichtsrat des Zoos auf dessen Sitzung für die Empfehlung an die Gesellschafterversammlung zur Feststellung des vorgestellten Jahresabschlusses, sowie die Entlastung des Geschäftsführers für das Geschäftsjahr 2024.

Neue digitale Marketing-Strategie zeigt Wirkung

Maßgeblich haben höhere Einnahmen zur positiven Entwicklung beigetragen. Die Erlöse aus dem Zoobetrieb, die sich größtenteils aus den Ticketverkäufen ergeben, beliefen sich im Jahr 2024 auf rund 7,99 Millionen Euro und lagen damit rund 250.000 Euro höher als im Vorjahr. Die Eintrittsgelder bleiben damit die zentrale Einnahmequelle des Zoos.

Gleichzeitig gelang es, die Marketing- und Vertriebskosten dennoch um rund 290.000 Euro im Vergleich zum Jahr 2023 zu senken. Dies ist eine direkte Folge der erfolgreichen Umstellung auf eine zielgerichtete, digitale Marketingstrategie, die es ermöglicht, mit weniger Aufwand eine größere Reichweite und genauere Zielgruppenerreichung zu bewirken. Die Senkung der Vertriebskosten ist dabei ein Bestandteil der Konsolidierungsbestrebungen des Zoos. „Ein wichtiges Ziel des Zoos ist es den Zuschussbedarf aus öffentlichen Mitteln so gering wie möglich zu halten“ erklärt Zoo-Geschäftsführer Philipp Bruelheide. „Wir ergreifen alle Möglichkeiten, die wir aus Eigenleistungen heraus umsetzen können, um unser Dauer-Defizit zu senken“, so Bruelheide weiter.

Finanzielle Altlasten bleiben strukturelles Problem

Trotz dieser Fortschritte und weiteren Konsolidierungs-Bestrebungen bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Die Wirtschaftsprüfer wiesen in ihrem Bericht insbesondere auf die hohe Schuldenlast hin, die den Zoo langfristig unter Druck setzt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 belief sich die Gesamtverschuldung gegenüber Kreditinstituten auf rund 16,3 Millionen Euro. Allein im letzten Jahr schlugen Zins und Tilgung mit rund 1,1 Millionen Euro zu Buche – ein erheblicher finanzieller Aufwand, der das Ergebnis und die Liquidität des Zoos spürbar belastet. Im Verhältnis der gesamten Umsatzerlöse von 10,8 Millionen Euro ist die Schuldenlast ausgesprochen hoch, so die Wirtschaftsprüfer. Diese hohe Verschuldung wird den Zoo auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen. Ein Großteil dieser Kredite stammt aus der intensiven Investitionsphase der vergangenen 15 Jahre, in denen fast jährlich neue Themenwelten eröffnet wurden – darunter Takamanda (2010), Kajanaland (2011) und Angkor Wat (ab 2013 in drei Teilabschnitten). Viele dieser Darlehen haben noch Laufzeiten bis weit in die 2030er- und 2040er-Jahre. Für die drei genannten Projekte allein fallen jährlich Zins- und Tilgungskosten von rund 570.000 Euro an. Derweil zeigen sich jedoch beispielsweise an einzelnen Bauwerken der Themenwelt Angkor Wat, wie dem sogenannten Affentempel, bereits heute erhebliche Sanierungsbedarfe, und das obwohl die Kreditlaufzeit noch nicht einmal zur Hälfte erreicht ist und jährlich weiter Zins- und Tilgungssummen von rund 110.000 Euro abverlangt. Auch in anderen Bereichen des Zoos bestehen hohe Instandsetzungsbedarfe, wie eine Analyse im Rahmen der gerade in Ausarbeitung befindlichen neuen Master-Planung ergibt. „Die kommenden Jahre werden weiter höhere Budgets für die Instandsetzung erfordern als in den letzten Jahren“ erklärt Geschäftsführer Philipp Bruelheide. „Mit Blick auf die angespannte Finanzlage des Zoos ist dies eine echte Mammut-Aufgabe. Aber wir müssen verhindern erneut wieder einen großen Instandsetzungsstau aufzubauen.“ Im vergangenen Jahr wurden rund 1,2 Millionen Euro eingesetzt, auch um damit dringende Maßnahmen aus diesem Sanierungsrückstand nachzuholen. Zudem treffen auch steigende Kosten den Zoo. Allein die Tariferhöhung im Öffentlichen Dienst im letzten Jahr wirkte sich um mehr als 250.000 Euro als zusätzlicher Aufwand auf die Personalkosten aus.

Zuversicht mit Blick nach vorn

Der Zoo Osnabrück nimmt seinen öffentlichen Auftrag als Einrichtung für Artenschutz, Bildung und Erholung auch in Zukunft ernst. Mit dem gerade entstehenden Masterplan, der die Zooentwicklung der nächsten Jahre aufzeigt, stehen diese Themen im Fokus. Künftige Investitionen sollen so auf weiter gesteigertes Tierwohl, artgerechte Tierhaltung und auch neue Besuchserlebnisse einzahlen. Letztere sind insbesondere wichtig, um die Finanzierung des Zoos durch Besuchereinnahmen zu sichern.

Beliebter denn je: Zoo Osnabrück glänzt mit Bestnoten

Dass der Zoo auf einem guten Weg ist, zeigt auch der hohe Besucherzuspruch. Mit 4,5 von 5 Sternen in den Google-Bewertungen zählt der Zoo aktuell zu den bestbewerteten Zoos im Einzugsgebiet. Beim Parkscout Publikums Award 2024/2025 erreichte der Zoo Osnabrück kürzlich Platz 8 im Ranking unter allen deutschen Zoos. Dies unterstreicht die Bedeutung des Zoos als beliebtes Freizeit- und Bildungsangebot in der Region.

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