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Startseite Deutschland & die WeltEndometriose: Klinikfälle in Deutschland binnen zehn Jahren explodiert
Deutschland & die Welt

Endometriose: Klinikfälle in Deutschland binnen zehn Jahren explodiert

von Hasepost Redaktion 4. März 2026
von Hasepost Redaktion 4. März 2026
Krankenhaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Zahl stationärer Behandlungen von Endometriose ist in Deutschland binnen zehn Jahren deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden 2024 gut 37.700 Patientinnen mit dieser Diagnose im Krankenhaus behandelt, rund 50 Prozent mehr als 2014. Zugleich gehen Klinikaufenthalte wegen anderer gynäkologischer Erkrankungen wie Myomen der Gebärmutter oder Gebärmuttersenkung zurück, während sich bei häufigen Todesursachen und der Lebenserwartung deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern zeigen.

Deutlich mehr Klinikfälle bei Endometriose

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Zahl der stationären Behandlungen von Endometriose in Deutschland binnen zehn Jahren um 50,1 Prozent gestiegen. Waren es im Jahr 2014 gut 25.100 Behandlungen, lag diese Zahl im Jahr 2024 bei gut 37.700 Behandlungen. Grund für diesen hohen Anstieg kann nicht nur ein höheres Krankheitsaufkommen sein, sondern möglicherweise auch ein verstärktes Bewusstsein für die Krankheit bei Patientinnen sowie Ärzten. Gut neun von zehn Patientinnen (91,1 Prozent), die 2024 mit Endometriose im Krankenhaus behandelt wurden, waren zwischen 20 und 49 Jahren alt.

Rückgang bei Myomen und Gebärmuttersenkung

Andere häufige gynäkologische Erkrankungen, die zu Klinikaufenthalten führen können, sind Myome der Gebärmutter und die Gebärmuttersenkung. Aufgrund eines Myoms der Gebärmutter wurden 2024 gut 48.700 Frauen im Krankenhaus behandelt. Das waren 26,6 Prozent weniger als 2014 (66.300). Knapp die Hälfte der Patientinnen (48,4 Prozent) im Jahr 2024 war 40 bis 49 Jahre alt. Auch die Zahl der Behandlungen einer Gebärmuttersenkung (Genitalprolaps) ist binnen zehn Jahren zurückgegangen (-4,6 Prozent): Von gut 48.300 Patientinnen im Jahr 2014 auf 46.100 im Jahr 2024. Krankenhausbehandlungen aufgrund einer Gebärmuttersenkung gab es vor allem bei älteren Frauen: Knapp drei Viertel (72,6 Prozent) der Patientinnen waren älter als 60 Jahre.

Unterschiede bei häufigen Diagnosen und Todesursachen

Zu den häufigsten Gründen für einen stationären Krankenhausaufenthalt von Frauen zählten 2024 Herz-Kreislaufkrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern (12,8 Prozent aller Patientinnen), Verletzungen und Vergiftungen – wie beispielsweise der Bruch des Oberschenkelknochens – (10,4 Prozent) sowie Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (9,4 Prozent). Bei Männern waren Herz-Kreislauferkrankungen der Grund für 16,9 Prozent aller Krankenhausaufenthalte, danach waren es Krankheiten des Verdauungssystems (10,8 Prozent) sowie Verletzungen und Vergiftungen (9,7 Prozent).
Bei den Ursachen für Todesfälle zeigen sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Gut ein Drittel (35,4 Prozent) aller Todesfälle bei Frauen im Jahr 2024 waren auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen. Dies war nach wie vor die häufigste Todesursache bei Frauen. 178.742 Frauen starben 2024 an Herz-Kreislaufkrankheiten und somit mehr als Männer (160.470 Todesfälle), bei denen dies 31,9 Prozent aller Todesfälle ausmachte. Bei 21,1 Prozent aller Todesfälle von Frauen war der Grund eine Krebserkrankung, das waren 106.774 Todesfälle. Dort lag die Zahl bei Männern mit 123.618 Gestorbenen höher. Krebserkrankungen waren für ein Viertel (24,6 Prozent) aller Todesfälle bei Männern verantwortlich.
Gesundheitliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern schlagen sich auch in der Lebenserwartung nieder. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2024 für Frauen 83,5 Jahre und für Männer 78,9 Jahre. Frauen haben somit eine um 4,6 Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Männer. Als maßgebliche Gründe für die steigende Lebenserwartung gelten gestiegener Wohlstand und eine verbesserte gesundheitliche Versorgung. Die Geschlechterunterschiede sind auch auf Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern zurückzuführen, beispielsweise beim Tabakkonsum, bei Bewegung, Ernährung, riskantem Verhalten oder den Arbeitsbedingungen.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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