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Startseite Deutschland & die WeltEMA empfiehlt ersten Kombi-mRNA-Impfstoff gegen Grippe und Corona
Deutschland & die Welt

EMA empfiehlt ersten Kombi-mRNA-Impfstoff gegen Grippe und Corona

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026
Aufgezogene Impfspritzen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Europäische Arzneimittelbehörde hat die Zulassung eines neuartigen Kombinationsimpfstoffs gegen Influenza und Covid-19 für Erwachsene ab 50 Jahren empfohlen. Damit rückt die Freigabe des mRNA-Impfstoffs mCombriax des US-Herstellers Moderna für den EU-Markt näher, wie der „Spiegel“ berichtet. In Europa könnten sich Menschen damit voraussichtlich mit nur einer Injektion zugleich gegen Grippe und Covid-19 schützen.

Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde

An diesem Freitag hat die Europäische Arzneimittelbehörde die Zulassung des Kombinationsimpfstoffs mCombriax des US-Herstellers Moderna gegen Influenza und Covid-19 für Erwachsene ab 50 Jahren empfohlen. Damit wird es sehr wahrscheinlich, dass die Europäische Kommission den Impfstoff auf Basis der mRNA-Technologie demnächst für den EU-Markt freigeben wird, berichtet der „Spiegel“. In Europa können sich Menschen also wohl bald mit einem Stich zugleich gegen Grippe und Covid-19 impfen lassen.
Stéphane Bancel, Moderna-Chef, sagte dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“: „Wir erwarten die EU-Zulassung in den nächsten Monaten.“ Wenn es gut laufe, könne man den Impfstoff in Ländern wie Deutschland für ausgewählte Gruppen womöglich schon zur Grippesaison 2026/27 anbieten, die im kommenden Herbst beginnen wird. Eine breite Markteinführung sei für 2027/28 geplant.

Schutz vor zwei Atemwegserkrankungen

Der Impfstoff wäre der erste überhaupt, der Menschen zugleich gegen Grippe und Covid-19 schützt. Die beiden Infektionskrankheiten betreffen vor allem die Atemwege. Allein an Influenza erkranken laut der EU-Arzneimittelbehörde in Europa bis zu 50 Millionen Menschen pro Jahr.
Bei gesunden und jüngeren Patienten verlaufen die Infektionen oft vergleichsweise harmlos; gerade bei älteren und vorerkrankten Patienten können sie aber schwere Verläufe mit Krankenhausaufenthalten verursachen. Jährlich sterben Tausende Menschen an diesen Infektionen. Eine gleichzeitige Ansteckung mit beiden Erregern könne zu einem „schweren Krankheitsverlauf führen“, schreibt die EU-Arzneimittelbehörde. Der Moderna-Impfstoff habe zur Produktion ausreichender Mengen an Antikörpern gegen beide Viren geführt.

Anpassbare mRNA-Technologie und Kombi-Prinzip

Moderna wolle seinen Kombi-Impfstoff gegen drei verschiedene Grippe-Stämme und einen Corona-Stamm anbieten, sagte Bancel. „Wie bei den bestehenden Impfstoffen gegen Grippe und Covid-19 werden wir die Zusammensetzung von mCombriax regelmäßig an die in der Bevölkerung zirkulierenden Virusstämme anpassen.“
Kombinationsimpfungen werden gegen andere Erkrankungen wie etwa Masern, Mumps und Röteln schon seit Jahren eingesetzt. Sie erfordern weniger Arztbesuche und verringern den Impfstress für Patienten.
Anders als viele herkömmliche Impfstoffe müssen mRNA-Impfstoffe nicht in Hühnereiern produziert werden; sie lassen sich daher schneller herstellen und schneller an neue Erregerstämme anpassen. mRNA-Impfstoffe enthalten den Bauplan für bestimmte Bestandteile des jeweiligen Erregers und lösen im Körper eine Reaktion des Immunsystems gegen diesen aus.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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