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Startseite Deutschland & die WeltEKD-Chefin Fehrs tritt nach Amtszeit nicht erneut an
Deutschland & die Welt

EKD-Chefin Fehrs tritt nach Amtszeit nicht erneut an

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Dezember 2024
Evangelische Kirche / Foto: dts
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Kirsten Fehrs, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat angekündigt, nach Ablauf ihrer derzeitigen Amtszeit nicht erneut für das Amt zu kandidieren. In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ sagte sie, dass sie das Amt drei Jahre lang ausüben werde, bevor ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin bestimmt wird.

Entscheidung und Verantwortung

Kirsten Fehrs, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), erklärte im Interview mit dem „Tagesspiegel“, dass sie sich nach ihrer aktuellen Amtszeit nicht erneut zur Wahl stellen werde. Sie betonte, die Verantwortung des Amtes sei groß und mit einer gewissen Last verbunden. „Das Amt selbst werde ich drei Jahre innehaben, dann kommt der oder die nächste Ratsvorsitzende“, so Fehrs. Trotz der Herausforderungen habe sie 2021 entschieden, sich für das Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung, erneut zu kandidieren, bezeichnete sie als nicht einfach, aber konsequent.

Herausforderungen im Amt

Fehrs berichtete über die anspruchsvolle Natur ihrer Position, insbesondere in Bezug auf die Vertretung von Positionen, die in langwierigen Abstimmungsprozessen erarbeitet wurden. „Das ist in Ordnung. Es ist aber auch herausfordernd. Manchmal würde ich gerne markanter formulieren“, erklärte sie gegenüber dem „Tagesspiegel“. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass es Situationen gebe, in denen sie sich klarer ausdrücken möchte.

Umgang mit Missbrauchsvorwürfen

Besonders heikel sei laut Fehrs der Umgang mit Themen wie sexualisierte Gewalt. „Wer sich wie ich intensiv mit dem Thema sexualisierte Gewalt befasst, macht sich immer auch angreifbar“, sagte Fehrs. Sie betonte, dass trotz bester Absichten immer Fehler passieren könnten und es keine Alternative zum Handeln gebe. „Eine Alternative aber zum Handeln gibt es nicht.“ Fehrs schilderte, dass ein vollständiges Absichern unmöglich sei, ohne das Vertrauen der Menschen zu verlieren. „In diesem Spannungsverhältnis einen Kurs zu halten, ist herausfordernd. Es gibt Menschen, die mich als Institutionsvertreterin mit Wut überschütten. Das aushalten zu müssen, ist auch ein Teil der Realität“, so die Ratsvorsitzende der EKD.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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