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Startseite Deutschland & die WeltEinzelhandel in Krise: Kleine Läden kämpfen ums Überleben
Deutschland & die Welt

Einzelhandel in Krise: Kleine Läden kämpfen ums Überleben

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. November 2025
Passantin in der Düsseldorfer Kö (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Deutschlands Einzelhändler stecken tief in der Krise: Vor allem kleine, inhaber- und familiengeführte Läden verlieren Marktanteile und kämpfen ums Überleben. Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor gravierenden Folgen für die Attraktivität der Innenstädte und kritisiert zu geringe Investitionen in der Branche.

Einzelhandel in der Krise

Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE) Alexander von Preen sagte der „Welt“: „Aktuell sehen wir einen Kampf um jeden Kunden und um jedes neue Jahr oder sogar jeden neuen Monat“. Vor allem die kleinen, inhaber- und familiengeführten Geschäfte ohne große Organisation im Hintergrund hätten stark zu kämpfen. „Für viele davon geht es gerade wirklich ans Eingemachte“, sagte von Preen der „Welt“.

Schrumpfender Marktanteil und Folgen für Städte

Auf nur noch elf Prozent beziffert der HDE den Umsatzanteil des nicht-filialisierten Einzelhandels, also von kleinen Läden und Boutiquen. Vor 15 Jahren habe diese Quote noch bei 22 Prozent und damit doppelt so hoch gelegen. Betroffen sind von diesem Ladensterben praktisch alle Formate, seien es Mode, Spielzeug oder Haushalts- und Eisenwaren, aber auch Lebensmittel. „Das ist alarmierend“, warnte von Preen der „Welt“. „Die Vielfalt geht verloren und damit die Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen. Wenn es nur noch die großen Ketten und die Flagship-Stores einzelner Marken gibt, wird es unsexy. Dann verlieren die Städte an Attraktivität“, sagte von Preen der „Welt“.

Ursachen und fehlende Investitionen

Als Gründe für den Strukturwandel nannte von Preen stark gestiegene Kosten für Mieten, Energie und Personal, mangelnde Frequenzen in den Innenstädten, aber auch die Schnäppchenmentalität der Verbraucher. „Jeder ist nur noch auf der Suche nach Rabatten – und hinterher wird dann geklagt, dass die kleinen Läden verschwinden. Die müssen einfach etwas teurer sein, um überleben und um in die eigene Zukunft investieren zu können“, so der Unternehmer, der im Hauptberuf Deutschland-Chef von Intersport ist, der „Welt“.

Der Investitionsstau ist aber nicht nur bei den kleinen Händlern groß. Auch die großen Ketten investieren laut von Preen viel zu wenig. Zuletzt lag das Investitionsvolumen in der Branche bei rund 20 Milliarden Euro, heißt es vom HDE. Gemeint sind Ausgaben für unter anderem Ladenbau, Logistik, Digitalisierung, KI, Marketing, gesellschaftliches Engagement – also alles, was zum Erhalt des jeweiligen Geschäftsmodells beiträgt.

„Das reicht nicht aus“, sagte von Preen der „Welt“. „Für einen gesunden Einzelhandel, der sich immer wieder neu erfindet und der innoviert, müsste das Volumen doppelt so hoch sein.“ Das sei für die Unternehmen derzeit aber nicht darstellbar. „Dafür stimmen weder die Renditen noch die Rahmenbedingungen hier am Standort. Die Folgen sind dann Leerstand und Verödung“, sagte von Preen der „Welt“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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