Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Albin Loidl, rechnet nach dem Krieg mit einer Erholung des Golf-Tourismus. Trotz der nach wie vor angespannten Lage im Nahen Osten sieht er die Branche als widerstandsfähig und verweist auf Erfahrungen aus früheren Krisen. Zugleich betont er die Bedeutung von Sicherheit und Verlässlichkeit für Urlauber, die sich derzeit verstärkt für Pauschalreisen entscheiden.
Fokus auf sichere Rückkehr aus der Golfregion
Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Albin Loidl, betont angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten vor allem die Sicherheitsaspekte. "Die Lage im Nahen Osten ist nach wie vor sehr volatil. Im Fokus steht, die Gäste, die sich noch in der Golfregion aufhalten, sicher nach Hause zu bringen", sagte Loidl der "Rheinischen Post". Sicherheit habe immer oberste Priorität, dennoch zeige die Vergangenheit, dass der Tourismus nach Krisen immer wieder zurückkehre. "Davon gehe ich auch für die Golfregion aus."
Tourismusbranche zeigt sich krisenfest
Loidl verweist auf die Robustheit der Branche. "Die Erfahrung aus früheren Krisen zeigt: Tourismus ist eine sehr resiliente Branche – sobald Stabilität zurückkehrt, kehrt auch die Reiselust der Menschen zurück." Diese Widerstandsfähigkeit sei ein zentrales Merkmal des internationalen Reiseverkehrs.
Starke Nachfrage nach Pauschalreisen
Grundsätzlich setzen Touristen nach Angaben von Loidl in diesem Sommer verstärkt auf Pauschalreisen. "Gerade in unsicheren Zeiten setzen die Deutschen bei ihrer Urlaubsplanung auf Verlässlichkeit und Sicherheit. Die Flugpauschalreise verzeichnet mit einem Umsatzplus von 14 Prozent im Sommer eine besonders starke Nachfrage – 12 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr sprechen eine deutliche Sprache", so Loidl in der "Rheinischen Post". "Für den Sommer 2026 stehen weiterhin klassische Mittelmeerziele wie die Türkei, Spanien und Griechenland ganz oben auf der Wunschliste."
✨ mit KI bearbeitet