Eine Drohne aus dem russischen Luftraum hat nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes ISS am frühen Mittwochmorgen das Kraftwerk Auvere im Osten Estlands getroffen. Der Einschlag am Schornstein des Kraftwerks blieb nach Behördenangaben ohne Auswirkungen auf das estnische Stromnetz. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit nicht von Estland als Ziel des Angriffs aus und hat Ermittlungen aufgenommen.
Drohne trifft Kraftwerk Auvere
Nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes ISS hat eine aus dem russischen Luftraum kommende Drohne am frühen Mittwochmorgen ein Kraftwerk in Estland getroffen. Der Einschlag sei am Schornstein des Kraftwerks Auvere im Osten des Landes festgestellt worden, teilten die Behörden mit. Das estnische Stromnetz sei dabei nicht beeinträchtigt worden.
Ermittlungen zu Herkunft und Ziel der Drohne
„Nach den derzeitigen Informationen war die Drohne nicht auf Estland gerichtet“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. „Derzeit werden erste Maßnahmen ergriffen, die Untersuchung wird die genauen Umstände klären.“ Justizministerin Liisa-Ly Pakosta kündigte eine Sondersitzung zu dem Vorfall an.
Hintergrund: Drohnenangriffe nahe der russisch-estnischen Grenze
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund von Berichten, wonach die Ukraine in der Nacht Drohnenangriffe auf den russischen Hafen Ust-Luga im Gebiet Leningrad durchgeführt habe. Der Hafen von Ust-Luga liegt etwas weniger als 50 Kilometer vom Kraftwerk Auvere entfernt. Die russische Grenze ist weniger als drei Kilometer vom Kraftwerk Auvere entfernt. Ob es sich um eine ukrainische oder eine russische Drohne handelte, blieb zunächst unklar.
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