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Startseite Deutschland & die WeltDIW schlägt Erbschaftsteuerreform vor: Superreiche zahlen mehr
Deutschland & die Welt

DIW schlägt Erbschaftsteuerreform vor: Superreiche zahlen mehr

von Hasepost Redaktion 21. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 21. Januar 2026
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat ein eigenes Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer vorgelegt. Ziel ist es nach Institutsangaben, eine neue Balance zwischen unterschiedlichen Interessen zu schaffen und die Steuerlast neu zu verteilen.

DIW legt Reformkonzept vor

Das Konzept des DIW zielt darauf ab, die bestehenden Regelungen der Erbschaftsteuer grundlegend zu verändern. Nach Angaben des Instituts sollen dabei sowohl die Behandlung großer Vermögen als auch die Situation von Erben kleinerer Vermögen neu justiert werden.

DIW-Ökonom Stefan Bach erläuterte der „Süddeutschen Zeitung“, worauf das Konzept abzielt. „Die überzogenen Privilegien bei den Superreichen werden abgeschafft, die Mehreinnahmen können genutzt werden, um die Erben kleinerer Vermögen zu entlasten“, sagte Bach der „Süddeutschen Zeitung“.

Augenmaß bei Unternehmensnachfolgen

Zugleich mahnt Bach laut „Süddeutscher Zeitung“ zu Vorsicht bei der Ausgestaltung der Reform. „Bei der Streichung von Steuerprivilegien muss allerdings mit Augenmaß vorgegangen werden, um die Fortführung mittelständischer Unternehmen und deren Investitionen nicht zu gefährden, zumal in der aktuellen Wirtschaftskrise“, sagte der DIW-Ökonom.

Mehr Einnahmen, veränderte Verteilung

Nach Berechnungen des DIW könnten mit neuen Freibeträgen und Steuersätzen 2,3 Milliarden Euro zusätzlich für den Fiskus eingespielt werden. Zugleich würde sich die Steuerlast deutlich anders verteilen, wie aus dem Konzept des Instituts hervorgeht.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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