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Startseite Deutschland & die WeltDIHK-Präsident zweifelt an Nutzen der Rentenkommission
Deutschland & die Welt

DIHK-Präsident zweifelt an Nutzen der Rentenkommission

von Hasepost Redaktion 27. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 27. Dezember 2025
Altes Paar am Strand / Foto: dts
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Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, sieht die Einsetzung der Rentenkommission skeptisch und zweifelt an einer grundlegenden Reform der Altersversorgung. Zugleich fordert er angesichts hoher Lohnkosten Reformen der Sozialversicherungen und kritisiert die bislang ausbleibende Umsetzung zentraler Vorhaben der schwarz-roten Koalition. In der Klimapolitik plädiert Adrian für realistischere Wege zur Erreichung der Klimaziele und warnt vor Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Industrie.

Skepsis gegenüber Rentenkommission und Sozialabgaben

Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), bezweifelt, dass die Einsetzung der Rentenkommission tatsächlich zu einer grundlegenden Reform der Altersversorgung führen wird. „Ich habe eher die Sorge, dass eine Kommission auch ein Verschiebebahnhof sein kann“, sagte Adrian der „Welt am Sonntag“. „Die ökonomischen Fakten liegen ja auf dem Tisch, die Experten sind sich weitgehend einig. Man weiß, an welchen Stellschrauben man drehen könnte. Dass eine Kommission wirklich grundlegend neue Erkenntnisse bringt, wage ich zu bezweifeln.“

Es werde nach seinen Worten vor allem darauf ankommen, ob die Bundesregierung bereit sein wird, die Empfehlungen der Kommission auch umzusetzen. „Das war zumindest in der Vergangenheit leider häufig nicht der Fall“, so der DIHK-Präsident gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Reformen der Sozialversicherungen seien Adrian zufolge angesichts der hohen Lohnkosten dringend erforderlich. „Die Sozialversicherungsbeiträge machen inzwischen mehr als 40 Prozent der Lohnaufwendungen aus, dazu kommen Steuern“, sagte Adrian der „Welt am Sonntag“. „Wer morgens aufsteht und hart arbeitet, ist von unserem System nicht unbedingt begünstigt.“ Man müsse daher in den Sozialversicherungen „über faire Eigenbeteiligung reden“, das könne dann „auch Spielräume schaffen, die Belastung insgesamt zu begrenzen“, so der Unternehmer. „Wir sind bereits mitten in einem Verteilungskampf. Wenn wir den stoppen wollen, müssen wir an die Strukturen ran.“

Abgrenzung von BDA-Forderung und Kritik an der Koalition

Der Forderung der Bundesvereinigung der Arbeitgeber (BDA), die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einzuschränken, wollte sich Adrian jedoch nicht anschließen. „Umstrittenes Thema, auch in der Wirtschaft“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Das könnte die Arbeitskosten senken. Aber es könnte auch aus taktischen Gründen eher zu längeren Krankmeldungen kommen.“

Mit Blick auf die Arbeit der schwarz-roten Koalition zeigte sich Adrian unzufrieden. Er sei insgesamt „schon etwas enttäuscht“ von der Regierungsarbeit, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Wir hatten erwartet, dass die Bundesregierung sehr schnell mit grundlegenden Reformen startet“, sagte Adrian. „Im Koalitionsvertrag stehen ja auch viele Dinge: Bürokratierückbau, Senkung der Unternehmenssteuern, Entlastung bei der Stromsteuer für alle – vieles davon ist nicht gekommen oder zumindest nicht so, dass es die Unternehmen jetzt schon spüren.“

Fünf Billionen Euro für Klimaschutz bis 2049

Adrian forderte zudem eine Veränderung der deutschen Klimaschutzpolitik. „Wir wollen die CO2-Emissionen massiv reduzieren und am Ende Klimaneutralität erreichen – schon im Interesse unserer Kinder und Enkel“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Aber wir sehen, dass der derzeit eingeschlagene Weg dieses Ziel nicht erreichen wird.“

Eine DIHK-Studie komme nach seinen Angaben zu dem Ergebnis, dass der deutsche Transformationspfad bis 2049 über fünf Billionen Euro kosten würde. „Das würde jährliche Investitionen in den Klimaschutz erfordern, die sich mehr als verdoppeln müssten gegenüber dem Status quo. Das ist schlicht unrealistisch. Also müssen wir die Wege anpassen, nicht das Ziel“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Das Pariser Klimaabkommen sei ein wichtiger Rahmen, aber viele der größten Emittenten setzten es nicht so um wie Deutschland. „Wenn Deutschland seine Grundstoffindustrie mit immer strengeren Vorgaben belastet, aber Stahl und Chemie dann aus Ländern mit schlechteren Standards importiert wird, ist dem Klima nicht geholfen – im Gegenteil“, sagte Adrian. „Wir sollten uns global auf ein Mindestniveau verständigen, das alle mitgehen. Ohne internationale Koordination schaden wir am Ende vor allem uns selbst.“

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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