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Home Deutschland & die WeltDigitalisierung, New Work, Fachkräftemangel: Warum sich der Arbeitsmarkt nicht nur in Osnabrück verändert hat
Deutschland & die Welt

Digitalisierung, New Work, Fachkräftemangel: Warum sich der Arbeitsmarkt nicht nur in Osnabrück verändert hat

by Redaktion Hasepost 30. Januar 2026
by Redaktion Hasepost 30. Januar 2026
HASEPOST Redaktion
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Fachkräftemangel ist in den meisten Branchen ein zentrales Thema, auch in Osnabrück fehlen vielerorts erfahrene Arbeitskräfte in Unternehmen. Die Arbeitsmärkte haben sich massiv verändert, im Fokus stehen heute Themen wie Work-Life-Balance, Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Wer nach alten Mustern führt, hat vor allem bei Gen-Z keine Chance mehr. Und die jungen Menschen mit Abschluss und Erfahrung sind in einer guten Position. Sie sind gefragt, weil sie an allen Ecken und Enden fehlen. Wenn das Angebot nicht passt, wird die nächste Option genommen. Was sich verändert hat und wie Unternehmen agieren können, wird nachfolgend genauer berichtet.

Leadership muss sich den heutigen Bedürfnissen anpassen

Die Art der Mitarbeiterführung macht heute den Unterschied. Hierarchien sind flacher geworden, Mitarbeiter erwarten Beziehungen auf Augenhöhe und Wachstumschancen. Wer als KMU oder Konzern etwas auf sich hält, nutzt moderne HR-Ansätze im Personalmanagement, um erfolgreicher zu werden.

HR bedeutet die geplante und strategische Steuerung von Personal. Das klingt zunächst technisch, kommt in der Praxis aber den Mitarbeitenden zugute, weil sie entsprechend ihren Stärken eingesetzt werden. Ziel eines optimalen HR-Managements ist es, Menschen zu fördern, Personal zu entwickeln und Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken.

Fachkräftemangel in Osnabrück ist ein großes Problem

Wie die IHK Osnabrück bereits ermittelt hat, beeinträchtigt die wirtschaftliche Schwäche den Arbeitsmarkt in Osnabrück. Das Jobwachstum steigt nicht weiter an, das Beschäftigungswachstum ist ebenfalls verhalten. Während es im Emsland zu einem Zuwachs von 1,2 Prozent kam, musste Osnabrück mit 0,1 Prozent auf stagnierende Zahlen blicken.

Daran sind nicht nur die fehlenden Fachkräfte Schuld. Viele Unternehmen entscheiden sich auch aufgrund der schlechten Konjunktur gegen Neueinstellungen. Die Arbeitskosten gelten mittlerweile als Geschäftsrisiko, doch wer seine Mitarbeiter schlecht entlohnt, wird sie in kurzer Zeit wieder verlieren.

Finanziell hat sich viel verändert, nicht nur durch den immer vehementer geforderten, digitalen Euro. Die Kosten für die Bevölkerung sind weiter angestiegen. Lebenshaltungskosten sind auch in Osnabrück mittlerweile oft kaum mehr bezahlbar, während die Gehälter weitgehend gleich bleiben. Arbeitgeber zahlen nicht wenig, weil sie geizig sind, sondern weil sie es sich oft aus Firmensicht wirtschaftlich nicht leisten können. Eine klassische Lose-Lose-Situation für beide Seiten.

Was Unternehmen jetzt in ihrer Mitarbeiterführung ändern müssen

Es ist wichtiger geworden, was Mitarbeitende über ihre Führungskräfte denken. In den 70er- und 80er- Jahren wurde nach dem Autoritätsprinzip geführt, und auch heute ist das vor allem bei älteren Geschäftsführern noch immer üblich. Bei Mitarbeitenden kommt das jedoch nicht gut an. Lösungsorientiertes Handeln und klare Kommunikation werden geschätzt. Gleichzeitig wünschen sich Mitarbeitende aber auch eine Führungsebene auf Augenhöhe.

Gerade Gen-Z sieht sich nicht als untergeben und bittstellend, sondern als Leistungsträger mit einer gewissen Erwartungshaltung. So wird beispielsweise erwartet, dass die eigene Arbeitsleistung wertgeschätzt wird. Die autoritäre Führungskraft ist für den Unternehmenserfolg schädlich.

Eine autoritäre Führungskraft führt mit harter Hand und setzt auf das Angstprinzip, wird aber dadurch Mitarbeitende weder kurz noch langfristig binden können. Sind Mitarbeitende zufrieden, zeigen sie mehr Leistungsbereitschaft und bringen am Ende mehr Mehrwert für das Unternehmen. Wer in Osnabrück oder auch weltweit noch immer autoritär statt kooperativ führt, sollte sich darüber ernsthafte Gedanken machen.

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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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