Die Preise für Diesel und Super E10 in Deutschland sind binnen einer Woche deutlich gestiegen. Nach Angaben des ADAC erreichte Diesel im bundesweiten Durchschnitt ein neues Hoch, während auch Super E10 erneut teurer wurde. Als Ursache sieht der Verband den gestiegenen Ölpreis infolge des Kriegs im Iran und fordert steuerliche Entlastungen für Autofahrer.
Diesel verteuert sich um mehr als zwölf Cent
Laut ADAC kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt am Dienstag 2,288 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 12,6 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Der Preis für Super E10 erhöhte sich im selben Zeitraum um 3,2 Cent auf durchschnittlich 2,074 Euro pro Liter.
In der vergangenen Woche erreichten beide Kraftstoffsorten ihre bisherigen Jahreshöchststände. Super E10 kostete am Freitag 2,086 Euro je Liter, während Diesel am Montag im Durchschnitt 2,310 Euro erreichte.
ADAC sieht Ursache im Ölpreis und Krieg im Iran
Der ADAC führte die Preissprünge auf den gestiegenen Ölpreis infolge des Kriegs im Iran zurück, der die Golfregion beeinflusst. Nach Angaben des ADAC notierte der Preis für Brent-Öl zwischenzeitlich über 110 US-Dollar, fiel jedoch kürzlich wieder unter 100 US-Dollar.
Forderung nach Steuersenkung und Österreich-Modell
Der ADAC fordert erneut eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe, um Autofahrer zu entlasten. Diesel könnte nach Vorstellung des Verbands auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie gesenkt werden, was laut ADAC eine Entlastung von etwa 15 Cent pro Liter bedeuten würde.
Als weitere Maßnahme verweist der ADAC auf das sogenannte Österreich-Modell, das ab dem 1. April eingeführt werden soll. Dabei dürfen die Spritpreise nur einmal täglich angehoben, jedoch beliebig oft gesenkt werden.
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