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Startseite Deutschland & die WeltDienstleistungspreise 2024 in Deutschland um 2,4 % gestiegen
Deutschland & die Welt

Dienstleistungspreise 2024 in Deutschland um 2,4 % gestiegen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. März 2025
Schild LKW-Maut / Foto: dts
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Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im Jahr 2024 um durchschnittlich 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Besonders im Verkehrs- und Lagerbereich sowie in der Informationstechnologie wurden deutliche Preisanstiege verzeichnet.

Entwicklung im Verkehrssektor

Im Verkehrs- und Lagersektor stiegen die Preise 2024 um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diesem Preisanstieg liegt insbesondere die Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt zugrunde, die um 8,6 Prozent teurer wurde. Im Jahr 2023 waren die Preise aufgrund einer Normalisierung nach außergewöhnlichen Anstiegen in den Vorjahren noch rückläufig. Insbesondere die Angriffe der Huthi-Miliz aus dem Jemen auf die Schifffahrt im Roten Meer führten 2024 zu steigenden Preisen. Reedereien wählten aus Sicherheitsgründen längere Routen um Afrika, was zu höheren Frachtkosten führte. Die Seespeditionsleistungen verteuerten sich dadurch um 18,0 Prozent, was auch die Preise für Speditionsleistungen insgesamt beeinflusste, die um 5,7 Prozent stiegen. Auch der Straßengüterverkehr verzeichnete einen Anstieg um 6,0 Prozent, was sowohl auf die Erhöhung der Lkw-Maut als auch auf gestiegene Lohnkosten zurückzuführen ist.

Informationstechnologie und Kommunikation

Im Sektor Information und Kommunikation stiegen die Preise um 1,4 Prozent. Besonders stark war der Anstieg in den Bereichen IT-Beratung und Support mit 2,6 Prozent sowie Softwareentwicklung mit 2,3 Prozent. Dienstleistungen im Bereich Datenverarbeitung und Hosting verteuerten sich ebenfalls um 2,2 Prozent. Die Preisanpassungen resultierten aus gestiegenen Unternehmensausgaben für Personal, Energie und Materialien. Der Fachkräftemangel in der IT-Branche trug zusätzlich zur Preisentwicklung bei.

Freiberufliche und technische Dienstleistungen

In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen kam es zu einer Preissteigerung von 2,7 Prozent. Besonders hervorzuheben sind die technischen, physikalischen und chemischen Untersuchungsleistungen mit einem Anstieg von 5,8 Prozent. Ursachen für die Erhöhungen lagen in gestiegenen Kosten für Personal und Material. Auch Ingenieurbüro- und technische Beratungsleistungen stiegen um 3,5 Prozent, während Rechtsberatungsleistungen um 3,1 Prozent teurer wurden. Die Preisanpassungen in diesen Bereichen waren in der Regel auf höhere Löhne und gestiegene allgemeine Kosten zurückzuführen.

Im Bereich Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen stiegen die Preise moderat um 2,1 Prozent. Besonders die Preise für die befristete Überlassung von Arbeitskräften stiegen um 5,0 Prozent. Tarifbedingte Lohnsteigerungen und der Arbeitskräftemangel trugen maßgeblich zum Preisanstieg bei. Reinigungsleistungen verteuerten sich um 3,6 Prozent, wobei die Steigerungen niedriger ausfielen als im Vorjahr.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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