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Startseite AktuellDie Armbändchen kehren zurück: So soll in Osnabrück das Weihnachts-Shopping gerettet werden
AktuellOsnabrückWirtschaft

Die Armbändchen kehren zurück: So soll in Osnabrück das Weihnachts-Shopping gerettet werden

von Heiko Pohlmann 8. Dezember 2021
von Heiko Pohlmann 8. Dezember 2021
Mit diesem Bändchen können Besucherinnen und Besucher an den Buden Glühwein und Co. erwerben. Foto: Sophie Scherler
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Was sich auf dem historischen Weihnachtsmarkt bewährt hat – bis die 2G-Plus-Regel und damit die Pflicht zu einem ergänzenden Schnelltest alles zu kompliziert machte – soll den Osnabrückerinnen und Osnabrückern, den Händlern und den Besuchern aus dem Umland jetzt das Weihnachts-Shopping retten.

Zusammen mit zahlreichen Unternehmern und der Stadtverwaltung hat die Marketing Osnabrück (mO.) in den vergangenen Tagen ein Konzept auf die Beine gestellt, das ein bislang nur als Entwurf kursierendes Konzept der Landesregierung aufnimmt, um vor dem Hintergrund einer erwarteten 2G-Pflicht für den Einzelhandel möglichst geringe Hürden an den Ladentüren aufzubauen.

Bei einem Abstimmungstermin mit mehreren Vertretern aus dem Handel wurde am Dienstag bestätigt, dass die Umsetzung in Form eines Bändchen-Konzeptes (2G-Bändchen) im Handel grundsätzlich auf Zustimmung trifft. „Ein einheitliches Konzept ist nur umsetzbar, wenn möglichst viele Händlerinnen und Händler mitmachen“, sagt Alexander Illenseer, Geschäftsführer der Marketing Osnabrück (mO.) in einem Pressegespräch am Mittwoch.

Einmal kontrolliert und dann problemlos shoppen

Die Geschäfte fungieren bei diesem Konzept als Ausgabestellen für die „2G-Bändchen“. Gästen der Innenstadt ermöglicht das Bändchen dann in nachfolgenden Geschäften eine einfachere Kontrolle an den Eingängen. „Wir gehen davon aus, dass durch die Ausgabe von Bändchen Warteschlangen vor den einzelnen Geschäften reduziert werden können. Denn ohne ein einheitliches Konzept müsste jeder Kunde vor jedem Geschäft seine Personalien und Nachweise vorzeigen, was für Mitarbeitende und Kunden gleichermaßen zu sehr hohem Aufwand führt“, sagt Illenseer.

Mit der Bändchen-Lösung müssten die Mitarbeitenden dann zum Teil nur die Kontrolle der Bändchen durchführen, sodass der Zugang ins Geschäft schneller erfolgen kann. „Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger dadurch weiterhin im lokalen Handel ihre Weihnachtseinkäufe erledigen und nicht auf den Onlinehandel abwandern.“

Stadtverwaltung bei neuem Konzept mit im Boot

Die Stadt Osnabrück unterstützt das Vorhaben. „Wenn die Kontrollen sorgfältig erfolgen und die Händlerinnen und Händler sich dazu gemeinsam verpflichten und vertrauen, steht einem Bändchen-Konzept nichts entgegen“, signalisiert Heike Pape, Fachbereichsleiterin Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück, ihre Zustimmung. Wichtig sei, dass dem Handel bewusst sei, dass jeder Inhaber und jede Inhaberin grundsätzlich dafür Sorge zu tragen habe, dass im eigenen Geschäft die 2G-Regel eingehalten werde, sobald es vom Land Niedersachsen vorgeschrieben ist.

Genesene sind unter Umständen gekniffen

Um die Zugangskontrollen an den einzelnen Geschäften reibungslos umzusetzen und für die Kundinnen und Kunden das Einkaufen in der Innenstadt weiterhin attraktiv zu gestalten, sollen diejenigen Personen, die den 2G-Status bis Mitte Januar erfüllen, beim Eingang in eines der teilnehmenden Geschäfte ein Bändchen bekommen.

Eng werden könnte es dabei für Genesene, denn sie gelten nach Auskunft von Heike Pape nur für 6 Monate nach Feststellung einer PCR-Infektion als „genesen“, sofern sie sich nicht zwischenzeitlich haben impfen lassen. Läuft diese halbjährige Frist bis zum 19. Januar aus (das ist aktuell die geplante Deadline), darf kein Bändchen ausgegeben werden.

Wer allerdings zwei Impfungen hinter sich hat, selbst wenn er schon ganz früh bei der Impfkampagne dabei war, gilt derzeit noch für einen unbegrenzten Zeitraum als „sicher“. Die wissenschaftliche und juristische Diskussion befindet sich aktuell im Unklaren darüber, ob der 2G-Status ggf. verpflichtend nach sechs oder neun Monaten durch eine Auffrischimpfung geboostert werden muss.

Bändchen vom Weihnachtsmarkt finden neue Verwendung

Zum Start werden etwa 150.000 Papierbändchen, die vom Weihnachtsmarkt übrig geblieben sind, an die Einzelhändler verteilt. Weitere Bändchen sind bereits bestellt, sagt Illenseer, der damit rechnet, dass bereits ab Freitag das neue System technisch umgesetzt werden kann.
Ab welchem Stichtag allerdings die in Hannover jetzt in Ausarbeitung befindliche Verschärfung tatsächlich für den Einzelhandel kommen wird, ist noch offen. „Osnabrück ist auf jeden Fall gut vorbereitet“, zeigt sich Osnabrücks Marketingchef selbstbewusst, „auch wenn eine 2G-Regel noch nicht in den kommenden Tagen kommen sollte, wir haben eine Lösung, wie wir damit umgehen können“.

Gastronomie ist (noch) nicht Teil des Konzepts

Noch nicht in das Konzept integriert sind die Gastronomiebetriebe. Heike Pape vom Ordnungsamt kann sich jedoch vorstellen, dass auch in Restaurants das „Bändchen“ akzeptiert werden kann, sollte die 2G-Plus-Regel wieder auf 2G heruntergefahren werden.

Dass auch die Gastronomie ein aktiver Baustein des Bändchen-Konzepts wird, also selbst Bändchen ausgeben wird, ist nach derzeitigem Stand nicht geplant.

Mit Material der mO.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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