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Startseite Deutschland & die WeltDeutschlands Leistungsbilanzüberschuss sinkt wegen Wirtschaftskrise deutlich
Deutschland & die Welt

Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss sinkt wegen Wirtschaftskrise deutlich

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. März 2025
Frachthafen / Foto: dts
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Deutschland hat im Januar 2024 einen deutlichen Rückgang seines Leistungsbilanzüberschusses verzeichnet und damit auf die anhaltende Wirtschaftskrise reagiert. Laut der Deutschen Bundesbank betrug der Überschuss 11,8 Milliarden Euro, was einer Reduzierung um 9,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vormonat entspricht. Besonders im Warenhandel und bei immateriellen Gütern wurden Rückgänge festgestellt, während das Defizit in den Dienstleistungen anstieg.

Rückgang in Warenhandel und Primäreinkommen

Der positive Saldo im Warenhandel reduzierte sich im Januar um 1,3 Milliarden Euro auf 9,2 Milliarden Euro, da die Ausgaben stärker stiegen als die Einnahmen. Die sogenannten „unsichtbaren“ Leistungstransaktionen, die den Transfer von immateriellen Gütern umfassen, verzeichneten einen Rückgang des Überschusses um 7,9 Milliarden Euro auf 2,6 Milliarden Euro. Die Nettoeinkünfte bei den Primäreinkommen sanken um 5,5 Milliarden Euro auf 14,1 Milliarden Euro. Laut der Deutschen Bundesbank war dies maßgeblich auf die Gegenbewegung zu den im Dezember 2024 ausgezahlten EU-Agrarsubventionen nach Deutschland zurückzuführen.

Entwicklung bei Dienstleistungen und Sekundäreinkommen

Bei den Dienstleistungen weitete sich das Defizit im Januar um 5,5 Milliarden Euro auf 6,0 Milliarden Euro aus. Hierbei sanken die Einnahmen stärker als die Ausgaben, insbesondere in den Bereichen EDV-Dienstleistungen und sonstige unternehmensbezogene Dienste. Zudem stiegen die Nettoaufwendungen im Reiseverkehr. Das Defizit bei den Sekundäreinkommen verringerte sich um lediglich 3,1 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden Euro. Geringere staatliche Zahlungen für internationale Zusammenarbeit und gesunkene Zahlungen an den EU-Haushalt spielten dabei eine Rolle, teilte die Bundesbank mit.

Kapitalexporte und Investitionen

Die deutschen Netto-Kapitalexporte beliefen sich im Januar auf 14,6 Milliarden Euro, nach 44,5 Milliarden Euro im Dezember 2024. Bei den Direktinvestitionen ergaben sich Netto-Kapitalimporte von 3,6 Milliarden Euro, nachdem im Dezember 2024 noch Netto-Kapitalexporte von 18,8 Milliarden Euro verzeichnet wurden. Ausländische Unternehmen führten zusätzlichen Direktinvestitionsmitteln in Höhe von 16,4 Milliarden Euro zu, während deutsche Unternehmen ihre Direktinvestitionen im Ausland um 12,8 Milliarden Euro erhöhten.

Im grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr ergaben sich im Januar Netto-Kapitalexporte von 15,7 Milliarden Euro. Hiesige Anleger nahmen ausländische Wertpapiere im Wert von 51,3 Milliarden Euro in ihre Portfolios auf, während ausländische Anleger deutsche Wertpapiere für 35,5 Milliarden Euro erwarben. Transaktionen mit Finanzderivaten führten im Januar zu Mittelabflüssen von 3,8 Milliarden Euro.

Aus den Konten der Bundesbank resultierten im Januar Netto-Kapitalexporte von 61,5 Milliarden Euro. Die Target-Forderungen der Bundesbank gegenüber der EZB stiegen um 21,7 Milliarden Euro, während die Auslandsverbindlichkeiten in Form von Bargeld und Einlagen sanken. Diesen Entwicklungen standen Netto-Kapitalimporte im übrigen Kapitalverkehr von 2,5 Milliarden Euro gegenüber. Die Währungsreserven der Bundesbank stiegen im Januar um 1,2 Milliarden Euro.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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