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Startseite Deutschland & die WeltDeutschlands BIP kaum von US-Zöllen betroffen
Deutschland & die Welt

Deutschlands BIP kaum von US-Zöllen betroffen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Februar 2025
Foto: dts
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Die neuen Zölle der USA auf Stahl und Aluminium werden kurzfristig nur geringe wirtschaftliche Auswirkungen auf Deutschland haben. Laut Berechnungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands lediglich um 0,03 Prozent geschmälert. Auch für die gesamte EU sind die Einbußen überschaubar.

Geringere wirtschaftliche Auswirkungen auf Deutschland und die EU

Laut einer Untersuchung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft werden die neuen US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands nur um etwa 1,22 Milliarden Euro reduzieren. Diese Zahl entspricht einem Rückgang von rund 0,03 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Julian Hinz, IfW-Handelsökonom und Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld, bestätigte dem „Handelsblatt“, dass die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen für Deutschland und die EU insgesamt überschaubar seien. Der Schaden für die EU beläuft sich demnach auf 0,02 Prozent.

Deutliche Einbußen für andere Länder

Während die Auswirkungen auf Deutschland und die EU begrenzt sind, trifft es andere Länder stärker. So sinkt der reale BIP des US-Nachbarn Kanada um 0,39 Prozent, was mehr als das Zehnfache des Einbruchs in Deutschland ausmacht. Für Mexiko werden Einbußen von 0,18 Prozent erwartet. Hinz fügte hinzu, dass dies darauf zurückzuführen sei, dass diese Länder deutlich mehr Stahl und Aluminium in die USA exportieren. Im Gegensatz dazu geht der Schaden für China gegen null, während die USA selbst einen Rückgang von 0,04 Prozent zu verzeichnen haben.

EU plant Gegenzölle

US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Einfuhren von Stahl und Aluminium angekündigt, die ab dem 4. März in Kraft treten könnten. Im Gegenzug hat die EU Gegenzölle angekündigt, jedoch sind die Details dazu noch nicht bekannt und somit auch keine genaueren Berechnungen möglich. Laut Julian Hinz zielt eine Reaktion der EU darauf ab, wirtschaftliche und politische Kosten in den USA zu erzeugen, während die Auswirkungen innerhalb der EU möglichst gering gehalten werden sollen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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