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Startseite Deutschland & die WeltDeutschland: Wirtschaftsstimmung kippt, Stellenabbau und sinkende Investitionen
Deutschland & die Welt

Deutschland: Wirtschaftsstimmung kippt, Stellenabbau und sinkende Investitionen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. November 2025
Foto: dts
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Nach einer kurzen Erholung im Frühjahr 2025 hat sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland wieder eingetrübt. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Viele Firmen planen Stellenabbau und Zurückhaltung bei Investitionen, während die regionalen Aussichten stark variieren.

Unternehmensbefragung des IW: Stimmung trübt sich ein

Laut der Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) planen 36 Prozent der Unternehmen, im kommenden Jahr Stellen zu streichen, während nur 18 Prozent neue Jobs schaffen wollen. Besonders in der Industrie sind die Aussichten schwach: 41 Prozent der befragten Unternehmen kündigen Stellenabbau an, nur etwa jede siebte Industriefirma will neue Arbeitsplätze schaffen.

Investitionen unter Druck

Auch die Investitionspläne fallen verhalten aus: Nur 23 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden Jahr mehr investieren als 2025, 33 Prozent hingegen weniger. Damit verschärft sich die Investitionskrise in Deutschland. Eine über fünf Halbjahre anhaltende Phase negativer Investitionserwartungen gab es bei der IW-Konjunkturumfrage seit der bundesweiten Erhebung nicht.

Regionale Unterschiede

Regional gehen die Einschätzungen deutlich auseinander. Optimismus herrscht im Norden und in Bayern, wo viele Betriebe für 2026 mit steigender Produktion rechnen. Im Rest des Landes überwiegt schlechte Stimmung – besonders im Nordosten: Hier erwartet fast die Hälfte der Unternehmen einen Rückgang der Produktion, nur 17 Prozent rechnen mit besseren Geschäften.

„Stellenabbau statt Wirtschaftswende: Die Unternehmen leiden unter dem großen geopolitischen Stress“, sagte IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. Dazu kämen hausgemachte Standortprobleme – hohe Kosten für Energie, Sozialversicherungen und Bürokratie. „Ohne staatliche Reformen wird es immer unwahrscheinlicher, dass die milliardenschweren Sonderprogramme der Bundesregierung die erhoffte und notwendige Wirkung entfalten“, so Grömling.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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