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Startseite Deutschland & die WeltDeutschland: Unterhaltungselektronik-Umsätze sinken fünftes Jahr in Folge
Deutschland & die Welt

Deutschland: Unterhaltungselektronik-Umsätze sinken fünftes Jahr in Folge

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 2. September 2025
Junge Leute beim Zocken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Umsätze mit Unterhaltungselektronik in Deutschland pendeln sich nach dem Corona-Hoch auf etwas niedrigerem Niveau ein. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom. Demnach sinkt der Markt 2024 leicht um ein Prozent auf 7,8 Milliarden Euro, während Videostreaming das klassische Fernsehen erstmals einholt.

Markt für Unterhaltungselektronik schrumpft leicht

Nach Angaben der am Dienstag veröffentlichten Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom gehen die Gesamtumsätze mit Unterhaltungselektronik wie Fernsehern, Audiogeräten und Digitalkameras nach dem coronabedingten Schub auf ein Marktvolumen von 9,3 Milliarden Euro weiter zurück. Aktuellen Prognosen zufolge sinkt der Markt in diesem Jahr minimal um ein Prozent von 7,9 auf 7,8 Milliarden Euro und verzeichnet damit das fünfte Jahr in Folge rückläufige Umsätze.

Segmententwicklung: Konsolen stark, Flat-TVs dominieren

Mit voraussichtlich 1,07 Milliarden Euro Umsatz wird im Segment der Spielekonsolen deutlich mehr Umsatz erwartet als im Vorjahr (+38 Prozent), so die Bitkom-Studie. Flat-TVs machen mit 2,85 Milliarden Euro weiterhin den mit Abstand größten Anteil am Markt für Unterhaltungselektronik aus, wenngleich sie einen leichten Umsatzrückgang um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch mit Audiogeräten werden mit 830 Millionen Euro voraussichtlich etwas weniger Umsätze erzielt (-12 Prozent).

Die Umsätze in anderen Segmenten der klassischen Unterhaltungselektronik bleiben laut Studie relativ stabil. Die Umsätze mit Audio- und Video-Zubehör werden voraussichtlich 1,63 Milliarden Euro betragen (-3 Prozent). Auf Digitalkameras entfallen 570 Millionen Euro (+/-0 Prozent), auf sonstige Consumer Technology wie Blu-Ray- und DVD-Player, Media-Sticks, Set-Top-Boxen und Wechselobjektive entfallen in diesem Jahr voraussichtlich 850 Millionen Euro (+/-0 Prozent).

Sehgewohnheiten: Streaming holt lineares Fernsehen ein

Wie eine Befragung unter gut 1.100 Menschen ab 16 Jahren im Rahmen der Bitkom-Studie zeigt, nutzen die Menschen in Deutschland alle verfügbaren Möglichkeiten, um Videos oder Sendungen zu schauen. Das Fernsehen über einen klassischen Anschluss ist dabei längst nicht out, wird aber erstmals vom Videostreaming eingeholt. Derzeit schauen noch immer 86 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren zumindest hin und wieder das aktuelle Fernsehprogramm über Kabel, Satellit oder Antenne (im letzten Jahr 92 Prozent). Gleichzeitig liegt die Zahl derjenigen, die Videos, Sendungen oder Filme über das Internet streamen, inzwischen bei 87 Prozent (2024: 86 Prozent).

Insgesamt 40 Prozent der Bevölkerung, die Videostreaming nutzen, bevorzugen es, Wunschinhalte dann zu schauen, wenn es zeitlich passt (On-Demand). 30 Prozent schauen Inhalte überwiegend zur festgelegten Sendezeit (lineares Fernsehen), weitere 28 Prozent kombinieren beides gleichrangig. Ob häufiger On-Demand oder zu festgelegten Sendezeiten geschaut wird, ist auch eine Frage des Alters: Die Hälfte der 16- bis 29-jährigen Videostreamer (50 Prozent) schaut Filme und Sendungen häufiger On-Demand. Unter den Streamingnutzern ab 65 Jahren überwiegt mit 48 Prozent dagegen der Anteil derjenigen, die trotz Videostreamingnutzung häufiger zur festgelegten Sendezeit schauen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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