Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat den Anspruch Deutschlands bekräftigt, den ersten europäischen Astronauten zum Mond zu entsenden. Nach ihren Angaben soll es sich dabei um einen Deutschen handeln, der im Rahmen einer Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA zum Einsatz kommt.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) erklärte in einem Interview mit dem Portal „Politico“, Deutschland habe sich innerhalb Europas durchgesetzt. „Uns ist es gelungen, dass der erste Europäer, der zum Mond fliegen will, ein Deutscher sein wird“, sagte Bär zu „Politico“. Offen sei allerdings noch, welcher deutsche Astronaut diese Aufgabe übernehmen werde. Zur Debatte stehen nach ihren Worten Alexander Gerst und Matthias Maurer.
Harte Verhandlungen innerhalb Europas
Bär verwies darauf, dass der deutsche Anspruch in Gesprächen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA gegen konkurrierende Interessen aus anderen Mitgliedstaaten durchgesetzt worden sei. „Das war auch in Verhandlungen mit der ESA wirklich eine harte Arbeit, weil Frankreich und Italien auch Anspruch erhoben haben“, sagte sie „Politico“ zufolge.
Mission frühestens im Jahr 2028
Mit Blick auf den Zeitplan der Mondmission äußerte Bär sich zurückhaltend. Nach ihrer Einschätzung sei derzeit der Zeitpunkt 2028 als realistischer Termin anzusehen. „Mit Blick auf den Zeitplan“ erscheine 2028 realistisch, sagte sie zu „Politico“.
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