HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltDeutschland laut DRK unzureichend auf Krisen vorbereitet
Deutschland & die Welt

Deutschland laut DRK unzureichend auf Krisen vorbereitet

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. August 2025
Katastrophenschutz / Foto: dts
13

Deutschland ist nach Ansicht von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt unzureichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Sie bemängelt fehlende Ausstattung, mangelnde Versorgungskapazitäten und eine unzureichende Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung. Hasselfeldt fordert deutlich mehr finanzielle Mittel für den Bevölkerungsschutz und kritisiert, dass notwendige Vorsorgemaßnahmen bislang nicht ausreichend berücksichtigt werden.

DRK-Präsidentin sieht große Defizite beim Bevölkerungsschutz

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, hat die aktuelle Vorbereitung Deutschlands auf Krisen- und Katastrophenfälle als unzureichend kritisiert. „Für den Bevölkerungsschutz wird viel zu wenig getan“, sagte Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Sie betonte: „Leider ist es kein Hirngespinst, dass wir uns auf bewaffnete Konflikte vorbereiten müssen und auch Unwetterkatastrophen größeren Ausmaßes erleben werden“, so die DRK-Präsidentin.

Fehlende Ausstattung und Kapazitäten

Nach Einschätzung von Hasselfeldt werde in Debatten über äußere Sicherheit zu wenig darüber nachgedacht, wie die Bevölkerung im Inland geschützt werden könne. Sie nannte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe drei wesentliche Punkte für einen wirksamen Bevölkerungsschutz: „Eine ausreichende Ausstattung, die auch Vorräte für den Krisenfall umfasst, Menschen, die im Ernstfall versorgen können und eine größere Widerstandsfähigkeit der Gesamtbevölkerung.“ In jedem dieser Bereiche sehe sie jedoch derzeit „enorme Defizite“, so die DRK-Präsidentin.

So sei Deutschland bei Weitem nicht in der Lage, für ein bis zwei Prozent der Bevölkerung Betreuungs- und Versorgungsangebote im Krisenfall bereitzustellen. Auch die aktuellen Haushaltsansätze würden laut Hasselfeldt keine Verbesserungen bringen. „Für mobile Betreuungsmodule beispielsweise ist kein Cent fest zugesagt“, kritisierte sie gegenüber der Funke-Mediengruppe. Sie forderte, jährlich 2,5 Milliarden Euro für den Bevölkerungsschutz bereitzustellen: „Tatsächlich stehen wir bei rund der Hälfte, und die anerkannten Hilfsorganisationen werden nicht ausdrücklich in den Blick genommen“, bemängelte die frühere CSU-Politikerin.

Kritik an Krankenhausreform und Schutzraum-Konzepten

Auf die Frage, ob Deutschland neue Bunker benötige, erklärte Hasselfeldt: „Wir benötigen Schutzräume. Das müssen nicht unbedingt Bunker sein. Man kann auch darüber nachdenken, etwa U-Bahnhöfe zu nutzen.“ Scharfe Kritik übte sie darüber hinaus an der Krankenhausreform. In dieser sei der Krisenfall nicht bedacht, warf sie der ehemaligen Ampel-Regierung vor. Anstatt im Rahmen der Vorsorge Möglichkeiten zu schaffen, Kliniken schnell in Schutzräume verlegen zu können, wisse man derzeit nicht einmal, welche Kliniken überhaupt bestehen bleiben und welche schließen müssten, kritisierte Hasselfeldt gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Haushalte verschenken Milliarden durch teure Grundversorgungstarife
nächster Artikel
Ministerpräsident fordert gemeinsames Vorgehen gegen Demokratiefeinde

das könnte Sie auch interessieren

Bundespresseamt reformiert Struktur: Neue Strategie gegen Desinformation

5. März 2026

DGB empört über Vorstoß zu lohnfreiem Krankentag

5. März 2026

Ricarda Lang attackiert Reiche wegen fossiler Energieabhängigkeit

5. März 2026

Dobrindt pocht auf Abschiebungen nach Syrien trotz Warnungen

5. März 2026

Renten steigen 2026 deutlich dank guter Lohnentwicklung

5. März 2026

Bundestag beschließt härteres Grundsicherungsgeld mit strengen Sanktionen

5. März 2026

Merz und Takaichi vertiefen strategische Partnerschaft zwischen Deutschland...

5. März 2026

SPD-Migrationsstreit: Integrationschef Bozkurt tritt zurück und attackiert Führung

5. März 2026

CDU-Wirtschaftsrat fordert neue Föderalismuskommission wegen Kommunalfinanzkrise

5. März 2026

EU-Staaten planen Asylzentren in Drittstaaten für Rückführungen

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Bundespresseamt reformiert Struktur: Neue Strategie gegen Desinformation

    5. März 2026
  • DGB empört über Vorstoß zu lohnfreiem Krankentag

    5. März 2026
  • Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend forscht

    5. März 2026
  • Ricarda Lang attackiert Reiche wegen fossiler Energieabhängigkeit

    5. März 2026
  • IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3