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Startseite Deutschland & die WeltDeutsches BIP schrumpft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent
Deutschland & die Welt

Deutsches BIP schrumpft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 22. August 2025
Industrieanlagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die deutsche Wirtschaft ist im 2. Quartal 2025 gegenüber dem 1. Quartal 2025 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, fiel der Rückgang damit um 0,2 Prozentpunkte stärker aus als zunächst geschätzt; vor allem die Industrieproduktion entwickelte sich schlechter als angenommen. Im 1. Quartal 2025 war das BIP noch um 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen, im 4. Quartal 2024 um 0,2 Prozent.

Wirtschaft schrumpft stärker als zunächst gemeldet

Nach neu verfügbaren Daten liefen insbesondere die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe im Juni 2025 schlechter als erwartet, wie Destatis mitteilte. Zusätzlich wurde der private Konsum für das 2. Quartal 2025 aufgrund neu vorliegender Informationen zu den Dienstleistungsbereichen, wie beispielsweise der Monatsstatistik im Gastgewerbe für Juni 2025, nach unten revidiert. Zusammengenommen ergaben die zwischen der BIP-Schnellmeldung und dem neuen Berechnungsstand eintreffenden Konjunkturindikatoren eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Gesamtbilds im 2. Quartal 2025.

Die Konsumausgaben insgesamt nahmen im Quartalsvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent zu. Darunter verzeichnete der private Konsum nur einen geringen Zuwachs von 0,1 Prozent, schwächer als in der BIP-Schnellmeldung angenommen; die Konsumausgaben des Staates stiegen um 0,8 Prozent.

Nachfrage, Investitionen und Außenhandel

Die Bruttoanlageinvestitionen gingen im Quartalsvergleich deutlich um 1,4 Prozent zurück, nachdem sie zu Jahresanfang noch leicht gestiegen waren. Die Investitionen in Ausrüstungen sanken um 1,9 Prozent, die Investitionen in Bauten um 2,1 Prozent. Vom Außenhandel kamen keine positiven Impulse: Die Exporte von Waren und Dienstleistungen lagen preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,1 Prozent unter dem Vorquartal. Dabei standen rückläufige Warenexporte (-0,6 Prozent) steigenden Dienstleistungsexporten (+1,4 Prozent) gegenüber. Die Importe legten insgesamt um 1,6 Prozent zu.

Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung war insgesamt 0,2 Prozent niedriger als im 1. Quartal 2025. Das Baugewerbe verzeichnete mit -3,7 Prozent einen stärkeren Rückgang als in der BIP-Schnellmeldung angenommen, nachdem der Jahresauftakt aufgrund guter Witterungsbedingungen noch positiv ausgefallen war. Nach dem deutlichen Anstieg im 1. Quartal 2025 musste auch das Verarbeitende Gewerbe einen Rückschlag hinnehmen: Die Wirtschaftsleistung sank um 0,3 Prozent zum Vorquartal und war damit ebenfalls schlechter als bei den ersten vorläufigen Ergebnissen vom 30. Juli 2025 angenommen. Die Produktion ging in nahezu allen Bereichen des Verarbeitenden Gewerbes zurück; lediglich die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie der Sonstige Fahrzeugbau verzeichneten leichte Zuwächse. Handel, Verkehr, Gastgewerbe lagen mit -0,6 Prozent ebenfalls im Minus, während die öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+0,1 Prozent) sowie die sonstigen Dienstleister (0,0 Prozent) nahezu unverändert blieben. Information und Kommunikation sowie die Unternehmensdienstleister steigerten ihre Leistung jeweils um 0,5 Prozent.

Vorjahresvergleich, Arbeitsmarkt und EU-Vergleich

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2025 preisbereinigt um 0,2 Prozent niedriger als im 2. Quartal 2024; preis- und kalenderbereinigt nahm die Wirtschaftsleistung dagegen um 0,2 Prozent zu. Das Investitionsvolumen sank preisbereinigt um 1,9 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen gingen deutlich um 3,9 Prozent zurück, unter anderem wegen rückläufiger gewerblicher Kraftfahrzeug-Zulassungen. Begleitet von einer weiterhin überdurchschnittlichen Preisentwicklung im Baugewerbe sanken die preisbereinigten Bauinvestitionen um 2,9 Prozent.

Die Konsumausgaben stiegen zum Vorjahresquartal preisbereinigt um 1,5 Prozent, darunter die privaten um 1,2 Prozent. Besonders stark legten die preisbereinigten Ausgaben für Güter, etwa für Nahrungsmittel und Getränke, zu; die Ausgaben für Dienstleistungen, wie beispielsweise Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen, wiesen nur ein kleines Plus auf. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich um 2,1 Prozent, insbesondere aufgrund höherer sozialer Sachleistungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Der Außenhandel blieb zweigeteilt: Die preisbereinigten Exporte sanken um 2,4 Prozent, mit deutlichen Rückgängen bei Waren (-3,6 Prozent) und einem Plus bei Dienstleistungen (+1,8 Prozent). Die Negativentwicklung der Warenexporte war unter anderem auf geringere Ausfuhren von Maschinen, chemischen Erzeugnissen sowie Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen zurückzuführen. Die Importe stiegen um 3,3 Prozent, sowohl bei Waren (+4,7 Prozent) als auch bei Dienstleistungen (+0,3 Prozent); maßgeblich waren höhere Einfuhren von Nahrungsmitteln, Metallen, elektrischen Ausrüstungen sowie Maschinen.

Insgesamt lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Baugewerbe verzeichnete mit -6,9 Prozent den deutlichsten Rückgang, im Ausbaugewerbe besonders stark. Im Verarbeitenden Gewerbe lag die Bruttowertschöpfung 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den Dienstleistungsbereichen stagnierte die Wirtschaftsleistung (0,0 Prozent); öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,2 Prozent) sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe (+0,4 Prozent) legten zu, Unternehmensdienstleister (-1,2 Prozent) und sonstige Dienstleister (-0,5 Prozent) gaben nach.

Die Wirtschaftsleistung wurde von rund 46,0 Millionen Erwerbstätigen erbracht, 10.000 Personen (0,0 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Je Erwerbstätigen wurden weniger Arbeitsstunden geleistet (-0,5 Prozent); das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen sank ebenfalls um 0,5 Prozent. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität nahm je Erwerbstätigenstunde um 0,3 Prozent zu, je Erwerbstätigen sank sie um 0,2 Prozent.

In jeweiligen Preisen lag das BIP um 2,7 Prozent und das Bruttonationaleinkommen um 3,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Volkseinkommen stieg um 2,7 Prozent; das Arbeitnehmerentgelt legte um 4,8 Prozent zu, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sanken um 3,5 Prozent. Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer erhöhten sich die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter um 4,3 Prozent, netto um 3,6 Prozent aufgrund stark gestiegener Sozialbeiträge der Arbeitnehmer. Da der Konsum der privaten Haushalte stärker zunahm (+3,7 Prozent) als ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (+2,5 Prozent), sank die Sparquote auf 9,7 Prozent (2. Quartal 2024: 10,8 Prozent).

In der EU entwickelte sich die Wirtschaft besser als in Deutschland: Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP stieg in Spanien um 0,7 Prozent, in Frankreich um 0,3 Prozent und in der EU insgesamt um 0,2 Prozent; in Italien sank es um 0,1 Prozent. In den USA lag das BIP 0,7 Prozent über dem Vorquartal. Im preis-, saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2 Prozent zu, in der EU insgesamt um 1,5 Prozent, so die Statistiker.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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