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Startseite Deutschland & die WeltDeutsche Haushalte zahlen immer mehr für Wohnkosten
Deutschland & die Welt

Deutsche Haushalte zahlen immer mehr für Wohnkosten

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. April 2024
Fassadenbeschriftung gegen Mieterhöhungen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Deutsche Haushalte müssen immer mehr ihres Einkommens für Wohnkosten aufwenden, mit dem Anteil an den Gesamtausgaben im Jahr 2021 bei durchschnittlich 25,7% – ein Anstieg von 4,2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die von Sahra Wagenknecht (BSW) ausgewertet wurden.

Steigende Wohnkosten belasten Haushalte

Den Zahlen zufolge sind besonders armutsgefährdete Haushalte betroffen. Im Durchschnitt wenden sie 45,9% ihres Einkommens für Wohnkosten auf. Besonders hoch ist der Anteil bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden. Sahra Wagenknecht führte aus, dass armutsgefährdete Einzelpersonen mehr als die Hälfte ihres Einkommens (51,1%) für Wohnkosten aufbringen, bei armutsgefährdeten Alleinerziehenden sind es 47,7%. Auch bei Menschen mit höherem Einkommen ist der Anteil bei Alleinstehenden mit rund 28% über dem Durchschnitt.

Kritik an der Bundesregierung

BSW-Chefin Wagenknecht kritisierte die Bundesregierung scharf. „Unter der Ampel explodieren die Wohnkosten. Politikversagen hat den Wohnungsmarkt in den letzten Jahren komplett aus dem Ruder laufen lassen,“ äußerte sie gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sie sieht vor allem die ineffektive Mietpreisbremse als Problem: „Es darf nicht sein, dass die Bürger jedes Jahr mehr Geld von ihrem Einkommen für die Wohnkosten aufbringen müssen, auch weil sich die bestehende Mietpreisbremse als Luftnummer erwiesen hat und sie nicht mehr als mietenpolitische Kosmetik darstellt.“

Forderung nach Maßnahmen

Laut Wagenknecht könnten die Wohnkosten „inzwischen auch für Normal- bis Gutverdiener absurd hoch“ sein. Sie fordert daher „mehr gemeinnützigen Wohnungsbau, einen niet- und nagelfesten Mietendeckel ohne Schlupflöcher und eine Lohn- und Rentenoffensive für die kommenden Jahre“, um die Einkommen stärker steigen zu lassen als die Kosten für das Wohnen. „Das wäre nicht zuletzt auch ein Beitrag, um die von der Ampel abgewürgte Konjunktur zu beleben“, sagte die BSW-Chefin. Zu den Wohnkosten zählen neben den Mieten auch Hypothekenzinsen, Neben- und Energiekosten sowie Instandhaltung und Versicherungen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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