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Startseite Deutschland & die WeltDeutsche Exporte nach China brechen 2025 stark ein
Deutschland & die Welt

Deutsche Exporte nach China brechen 2025 stark ein

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2025
Foto: dts
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Die deutschen Exporte nach China sind in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 um rund 14 Prozent zurückgegangen, während die Importe aus China im gleichen Zeitraum um etwa zehn Prozent zulegten. Das ergibt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die aufzeigt, dass China für die deutsche Exportwirtschaft zunehmend an Bedeutung als Wachstumsmarkt verliert.

Deutlicher Rückgang bei Exporten – Importe steigen weiter

Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind die deutschen Ausfuhren nach China von Januar bis Mai 2025 um rund 14 Prozent gesunken. Gleichzeitig stiegen die Importe aus China um rund zehn Prozent. Nach Angaben der Studie ist China damit inzwischen das Gegenteil eines vermeintlichen Wachstumsmarkts für die deutsche Exportwirtschaft.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung im Außenhandel mit Metallerzeugnissen: Während die Exporte nach China um etwa 25 Prozent schrumpften, legten die Importe aus China in diesem Bereich um 25 Prozent zu. Auch bei Kraftwagen und elektrischen Ausrüstungen verschlechterte sich die Bilanz deutlich. Die Ausfuhren von Kraftwagen nach China gingen laut IW-Studie um 36 Prozent zurück, bei elektrischen Ausrüstungen betrug das Minus 16 Prozent. Diese Entwicklung wirkt sich nach Angaben des Instituts auch negativ auf die deutsche Wertschöpfung und Beschäftigung aus.

IW-Experte sieht „China-Schock“

IW-Außenhandelsexperte und Studienautor Jürgen Matthes kommentierte die Studienergebnisse mit den Worten: „Der China-Schock ist da.“ Laut Jürgen Matthes sei bekannt, dass die chinesische Regierung ihre Unternehmen massiv subventioniere. „Bislang hatten wir aber noch nicht auf dem Schirm, dass der Yuan gegenüber dem Euro künstlich unterbewertet ist, und zwar in großem Ausmaß“, sagte Jürgen Matthes laut IW. Dies erkläre die extrem unterschiedliche Entwicklung von Exporten und Importen. Die Subventionen und die Yuan-Unterbewertung sorgten dafür, dass chinesische Firmen zu extrem niedrigen Preisen verkaufen könnten.

Jürgen Matthes forderte angesichts der Entwicklung ein stärkeres handelspolitisches Engagement der EU: „China spielt mit unfairen Mitteln, das ist nicht mehr zu tolerieren. Es beschleunigt die Deindustrialisierung in Deutschland. Die EU sollte sich handelspolitisch dagegen wehren, um gleiche Bedingungen für alle zu schaffen.“ Als Beispiel für die Wirksamkeit europäischer Gegenmaßnahmen nannte Jürgen Matthes die europäischen Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos. In diesem Bereich seien die Importe entgegen dem allgemeinen Trend um 38 Prozent stark gesunken.

Handelsbeziehungen auch Thema beim EU-China-Gipfel

Das ungleiche Handelsverhältnis zwischen der EU und China stand auch beim EU-China-Gipfel am Donnerstag in Peking auf der Tagesordnung. Die EU-Spitzen forderten dort Fortschritte bei Marktöffnungsfragen und kritisierten Chinas Exportkontrollen bei seltenen Erden.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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