Im Fernverkehr der Deutschen Bahn haben im Januar nur 52,1 Prozent aller Züge ihr Ziel pünktlich erreicht. Interne Daten, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, zeigen einen deutlichen Einbruch der Pünktlichkeit insbesondere in den Tagen nach dem Wintersturm "Elli".
Tiefpunkt nach Wintersturm "Elli"
Nach den internen Daten, über welche die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, war die Pünktlichkeit im Januar vor allem in den Tagen nach dem Wintersturm „Elli“ stark eingeschränkt. Am 10. Januar kamen demnach nur 41,3 Prozent der Fernzüge pünktlich an, am 11. Januar waren es nur noch 40,3 Prozent.
Am 12. Januar erreichte die Pünktlichkeitskurve mit 36,2 Prozent ihren vorläufigen Tiefpunkt. Noch schlechter fiel die Bilanz am 26. Januar aus: An diesem Tag kamen nur 28,3 Prozent der ICEs und ICs nach Fahrplan an.
Schneereicher Januar und gesperrte Strecken
„Der Januar war in Teilen Deutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren“, sagte ein Bahn-Sprecher der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Infolge des Sturms „Elli“ seien laut Bahn-Sprecher 3.000 Kilometer Schienennetz im Norden zeitweise nicht befahrbar gewesen, 5.000 Mitarbeiter seien täglich auf den Strecken unterwegs gewesen, um vor allem eingefrorene Weichen vom Eis zu befreien.
Ziele der neuen Bahn-Chefin
Evelyn Palla, neue Bahn-Chefin, peilt für das Gesamtjahr 2026 eine Pünktlichkeit von 60 Prozent an. Im Oktober 2025 hatte die Pünktlichkeit mit 51,5 Prozent zuvor einen neuen historischen Tiefpunkt erreicht.
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