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Startseite Deutschland & die WeltDeutsch-polnische Beziehungen driften auseinander: Deutsche positiver, Polen kühler
Deutschland & die Welt

Deutsch-polnische Beziehungen driften auseinander: Deutsche positiver, Polen kühler

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. November 2025
Grenze von Deutschland und Polen / Foto: dts
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Die Gefühle und Weltsichten in Deutschland und Polen driften auseinander: Das neue „Deutsch-Polnische Barometer“ zeigt steigenden Respekt der Deutschen gegenüber Polen, während in Polen die Sympathien für Deutsche sinken. Eine Mehrheit in Polen fordert mehr Wiedergutmachung für Verbrechen im Zweiten Weltkrieg; zugleich lässt in beiden Ländern die Unterstützung für Ukraine-Hilfe und Sanktionen nach, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

Gespaltene Wahrnehmung

Der Respekt der Deutschen für die Polen hat demnach ein neues Rekordniveau erreicht. Parallel sinken die Sympathien der Polen für die Deutschen. Nur ein Drittel der Polen äußert Sympathien für die Deutschen; der Anteil der Abneigung (25 Prozent) ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Auffallend niedrig ist auch die Akzeptanz der Deutschen in sozialen Rollen, etwa als Chef, Schwiegersohn oder -tochter, als Nachbar, Mitarbeiter oder Freund. Die Deutschen zeigen umgekehrt eine gestiegene Akzeptanz ihrer polnischen Nachbarn. 42 Prozent sehen sie positiv.

Die Umfrage wird seit 25 Jahren in beiden Ländern in einer Kooperation des Deutschen Polen-Instituts (DPI), des Instytut Spraw Publicznych (ISP), der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) erhoben.

„Ein Vierteljahrhundert Forschung zeigt, dass das Bild des Nachbarn nicht ein für alle Mal festgelegt ist“, sagte Agnieszka Lada-Konefal, Vizedirektorin des DPI. „Es ändert sich mit den politischen und sozialen Entwicklungen.“ Die Studie zeige auch, dass Befragte, die das Nachbarland besucht haben, deutlich häufiger positive Einstellungen haben.

Geschichte und Reparationen

Die Geschichte prägt weiter die Wahrnehmung der Beziehungen. Eine Mehrheit von 58 Prozent der Polen meint, dass Deutschland mehr für die Wiedergutmachung der Verbrechen im Zweiten Weltkrieg tun sollte. In Deutschland teilt jeder vierte Befragte diese Meinung. 25 Prozent der Polen, aber nur zwei Prozent der Deutschen sprechen sich für die Zahlung von Reparationen aus. „Die Debatte über Reparationen hat starken Einfluss auf die Stimmung der Polen“, so Lada-Konefal. „Die meisten Deutschen sind überzeugt, dass das Thema abgeschlossen ist. Dies ist eine der schwierigsten Trennlinien im Dialog zwischen unseren Gesellschaften.“

Ukraine-Hilfe und Sanktionen

Die Unterstützung für die Ukraine-Hilfe und für Sanktionen gegen Russland sinkt in beiden Ländern seit 2022 allmählich. In Polen ist der Rückgang deutlicher als in Deutschland. Die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge befürworten nur noch 45 Prozent der Polen. Für Sanktionen gegen Russland sprechen sich 72 Prozent der Polen und 62 Prozent der Deutschen aus. „Nach der anfänglichen Begeisterung für die Unterstützung der Ukraine ist inzwischen eine Ermüdung und ein Rückgang der Solidarität zu beobachten“, analysiert Jacek Kucharczyk, Chef des ISP in Warschau. „Die Solidarität lässt mit der Dauer des Kriegs nach. Stark ist sie in beiden Ländern weiter unter den Anhängern der gemäßigten Rechten sowie der Mitte- und Linksparteien. Unter Anhängern rechtsextremer Parteien ist sie deutlich schwächer.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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