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Startseite Deutschland & die WeltDax steigt trotz Unsicherheit um US-Strafzölle
Deutschland & die Welt

Dax steigt trotz Unsicherheit um US-Strafzölle

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Juli 2025
Frankfurter Börse / Foto: dts
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Der Dax hat sich am Montagvormittag stabil gezeigt und notierte gegen Mittag knapp 0,6 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag. Während einzelne Werte deutliche Zugewinne verzeichneten, belasteten weiterhin Unsicherheiten über künftige US-Strafzölle die Märkte. Marktexperten verweisen auf anhaltende Nervosität an den europäischen Finanzmärkten.

Freundlicher Wochenstart für den Dax

Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag nach einem bereits positiven Handelsstart bis zur Mittagszeit im grünen Bereich notiert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.935 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Freitag entspricht. Zu den größten Gewinnern zählten Commerzbank, Siemens Energy und Münchener Rück, während Merck, Porsche und Sartorius am unteren Ende der Kursliste lagen.

US-Strafzölle bleiben ein Unsicherheitsfaktor

Marktexperte Andreas Lipkow erklärte laut Quelle, dass die Verhandlungen über die US-Strafzölle nach einer Social-Media-Nachricht des US-Präsidenten bis zum 1. August aufgeschoben werden sollen. Die USA wollten den Handelspartnern erneut Zeit geben, um in Verhandlungen mit ihnen gehen zu können. „Der europäische Finanzmarkt reagiert zunächst positiv auf die Nachricht, dennoch zeigt dieses Vorgehen, wie schwierig und langwierig sich die Verhandlungen hinziehen können“, sagte Lipkow.

Weiterhin merkte Andreas Lipkow an, dass es Strafzölle geben werde, was sich bereits jetzt ableiten lasse. Die absolute Höhe und Abdeckung seien derzeit jedoch weiterhin unklar. „Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie sind hinter den Erwartungen der Marktteilnehmer geblieben. Lediglich die Erzeugerpreise in der EWU sind so stark gefallen, wie es im Vorfeld erwartet wurde.“ Laut Lipkow werde die Nervosität in den Finanzmärkten bleiben.

Euro schwächer, Ölpreis zieht an

Am Devisenmarkt zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Montagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1730 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8525 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen am Montag. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 68,73 US-Dollar; das waren 43 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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