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Startseite Deutschland & die WeltDax steigt trotz schwacher US-Konjunkturdaten leicht an
Deutschland & die Welt

Dax steigt trotz schwacher US-Konjunkturdaten leicht an

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. April 2025
Börse / Foto: dts
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Der Dax hat am Mittwoch Zugewinne verbucht und schloss bei 22.497 Punkten, was einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Trotz schwacher US-BIP-Daten zeigte sich der Frankfurter Leitindex robust und baute zwischenzeitliche Verluste wieder ab. An den internationalen Märkten sorgten die US-Wirtschaftsdaten für unterschiedliche Reaktionen, während sich der Gaspreis erhöhte und der Ölpreis deutlich nachgab.

Deutsche Börse setzt sich an die Index-Spitze

Der Dax startete freundlich in den Tag, drehte jedoch am frühen Nachmittag zwischenzeitlich ins Minus. Im weiteren Verlauf erholte sich der Index und schloss mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent bei 22.497 Punkten. Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien der Deutschen Börse an der Spitze der Dax-Liste, während die Anteilscheine von Zalando das Schlusslicht bildeten.

Verhaltene Reaktion auf US-Konjunkturdaten

Die Märkte blickten aufmerksam auf die überraschend schwachen BIP-Daten aus den USA. Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, ordnete die Entwicklung ein: „Der Dax quittiert die überraschend schwachen BIP-Daten aus den USA lediglich mit einem Schulterzucken.“ Er ergänzte: „In Frankfurt scheint der Blick auf die konjunkturelle Situation in den USA etwas realistischer zu sein als an der Wall Street. Denn überraschenderweise fallen die Kurse in New York, obwohl die Daten wie erwartet negativ ausgefallen sind. Offenbar gab es doch einige, die Trumps Optimismus gefolgt sind und dachten, dass alles doch nicht so schlimm wird.“ (Quelle: CMC Markets)

Die aktuellen BIP-Zahlen bezeichnet Stanzl als „aufschlussreich und rätselhaft zugleich“. Er erläuterte weiter: „Sie veranschaulichen die erheblichen Turbulenzen, in die Trump die US-Wirtschaft mit seinen Zollankündigungen versetzt hat. Importeure waren gezwungen, ihre Lagerbestände aufzustocken, um künftige Zölle zu umgehen.“ (Quelle: CMC Markets) Dadurch sei das Warenhandelsdefizit auf ein Rekordhoch von 162 Milliarden Dollar gestiegen – eine Anomalie, die sich laut Stanzl mit den nun in Kraft getretenen Zöllen wohl kaum wiederholen dürfte. „Obwohl noch unklar ist, in welchem Ausmaß die Zölle das Wachstum dämpfen werden, herrscht die Ansicht vor, dass die Entwicklung eher nach unten als nach oben gerichtet sein wird.“ (Quelle: CMC Markets)

Stanzl sah den Aktienmarkt in den USA zuletzt vor allem durch Privatanleger getrieben, die auf den vermeintlichen Rezessions-Weckruf mit Kursverlusten reagierten: „Die BIP-Zahlen waren inmitten einer Erholung eine unerwünschte Erinnerung daran, dass die US-Wirtschaft den Preis für die gestiegene Zollunsicherheit zahlen muss.“ (Quelle: CMC Markets)

Rohstoffmärkte und Währungen im Blick

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im Juni kostete 32 Euro, ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr 63,48 US-Dollar, das waren 77 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Ende des vorherigen Handelstags.

Auch die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwoch schwächer: Ein Euro wurde zu 1,1347 US-Dollar gehandelt, während ein Dollar entsprechend 0,8813 Euro kostete.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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