Der Dax ist am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen in den Handelstag gestartet. Getragen wird die Aufwärtsbewegung von nachlassenden Ölpreisen und der Hoffnung auf Fortschritte in den Verhandlungen zum Krieg im Nahen Osten, während die Lage zugleich als äußerst unsicher eingeschätzt wird.
Am Mittwochmorgen wurde der Dax gegen 9:30 Uhr mit rund 23.055 Punkten berechnet und lag damit 1,9 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Siemens, am Ende die Deutsche Telekom, Brenntag und die Deutsche Börse.
Krieg im Nahen Osten bleibt bestimmender Faktor
Bestimmendes Thema auf dem Parkett bleibt der Krieg im Nahen Osten. „Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt. Der Iran hat mit weitreichenden Forderungen gekontert„, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Jetzt werden möglicherweise sehr zähe Verhandlungen folgen. Ob diese Erfolg haben werden oder zumindest zu einer Waffenruhe führen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen offen“, so Altmann weiter.
Aber die Hoffnung auf Frieden wachse. „Und Hoffnung wird auf dem Börsenparkett immer gerne aufgenommen“, sagte Altmann von QC Partners. „Der Ölpreis fällt. Die Kurse von Risikoanlagen wie Aktien steigen. Für eine Entwarnung ist es auf dem Parkett allerdings deutlich zu früh. Die Schwankungen werden erst einmal hoch bleiben.“ Und auch neue Kursverluste seien mit jeder Nachricht aus den USA bzw. dem Iran jederzeit möglich.
Euro etwas schwächer, Ölpreis deutlich unter Druck
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1614 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8610 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 98,49 US-Dollar; das waren 6,00 Dollar oder 5,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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