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Startseite Deutschland & die WeltDax schließt schwächer: Nervosität nach US-Tech-Schock bleibt
Deutschland & die Welt

Dax schließt schwächer: Nervosität nach US-Tech-Schock bleibt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. November 2025
Foto: dts
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Der Dax hat die Handelswoche mit Verlusten beendet. Der deutsche Leitindex schloss am Freitag nach einem schwachen Start und deutlichen Schwankungen bei 23.092 Punkten und damit 0,8 Prozent unter dem Vortagesschluss. Gleichzeitig gaben Gas- und Ölpreise nach, während der Euro gegenüber dem US-Dollar schwächer notierte.

Dax unter Druck trotz gehaltener 23.000-Punkte-Marke

Zum Wochenausklang notierte der Dax zum Xetra-Handelsschluss bei 23.092 Punkten und damit 0,8 Prozent im Minus gegenüber dem Vortagesschluss. Nach einem sehr schwachen Tagesstart blieb der Index unter deutlichen Schwankungen im Minus.

„Auch wenn die 23.000er Marke im Dax heute vorerst gehalten hat, bleibt der Index aus technischer Sicht deutlich angeschlagen“, kommentierte die Marktanalystin Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Vor dem Hintergrund der anhaltenden Nervosität und Schwankungsbreite in den Indizes an der Wall Street könnte es für den Markt schwer werden, eine nachhaltige Erholung zurück über die 200-Tage-Linie zu starten. Der Schock über den Turnaround bei den US-Technologieaktien an Tag 1 nach den beeindruckenden Nvidia-Zahlen sitzt tief und dürfte die Investoren weltweit noch eine Weile beschäftigen“, sagte sie (Quelle: CMC Markets).

„Der Automatismus der vergangenen Monate, wenn nicht sogar Jahre, dass auf Kursstürze nach schlechten Nachrichten schnelle Erholungen und neue Allzeithochs folgen, könnte vorerst außer Kraft gesetzt sein. Denn während die jüngsten Rücksetzer fast ausnahmslos durch US-Präsident Trump und seine Zolltiraden gegen den Rest der Welt ausgelöst wurden und der `Taco`-Trade fast reibungslos funktionierte, ist der Anlass dieser Korrektur `hausgemacht`“, erklärte Romar. „Ohne externe Einflussfaktoren fallen die Kurse lediglich aus Angst vor zu hohen Bewertungen und weil sie zu lange zu hoch gestiegen sind“ (Quelle: CMC Markets).

Zinserwartungen und Berichtssaison im Fokus

Mit Blick auf die weitere Entwicklung an den Märkten verwies Romar auf die Geldpolitik in den USA und die anstehenden Unternehmenszahlen. Wenn es schon diese Nvidia-Zahlen nicht schafften, für Beruhigung zu sorgen, stelle sich die Frage, was noch kommen müsse, so die Analystin. „Eine Zinssenkung im Dezember scheint nach den starken Arbeitsmarktdaten und nicht mehr vielen Indikatoren bis zur nächsten Sitzung eher unwahrscheinlich. Die Fed dürfte abwarten und vielleicht im Januar senken, wenn es die Datenlage dann zulässt. Und die nächste Berichtssaison, in der Bewertungen durch steigende Gewinne gerechtfertigt werden können, ist auch noch eine Weile weg“ (Quelle: CMC Markets).

Im Dax lagen bis kurz vor Handelsschluss die Aktien von Deutscher Börse und Symrise an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Rheinmetall und Siemens Energy wieder.

Rückgang bei Energiepreisen und schwächerer Euro

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 30 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Auch der Ölpreis gab nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 62,16 US-Dollar, das waren 122 Cent oder 1,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1496 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8699 Euro zu haben.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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