Der Dax hat am Freitag bis zum Mittag deutlich nachgegeben. Der deutsche Leitindex lag nach 12:30 Uhr bei 22.325 Punkten und damit 1,3 Prozent unter dem Vortagesschluss. Auch an den Rohstoff- und Devisenmärkten waren die Auswirkungen der geopolitischen Spannungen spürbar.
Dax im Minus – Anleger setzen auf krisenferne Branchen
Der Dax ist am Freitag bis zum Mittag tief im Minus geblieben. Nach 12:30 Uhr stand der Index bei 22.325 Punkten und damit 1,3 Prozent niedriger als bei Vortagesschluss.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sagte am Mittag: „Die Anleger werden langsam müde, den ständig wechselnden Nachrichten aus dem Nahen Osten hinterherzujagen“ (Quelle: CMC Markets). Deshalb fokussierten sie sich verstärkt auf die Branchen und Sektoren, die am wenigsten von den direkten Auswirkungen des Krieges im Iran betroffen sind. Das bevorstehende Wochenende habe erneut das Potenzial, die vermeintliche Ruhe in der Kriegsregion ins Wanken zu bringen. „Auch deshalb werden die Reaktionen auf die Verlängerung des Ultimatums immer schwächer und für weitere Verkäufe genutzt“, sagte Lipkow (Quelle: CMC Markets).
Rohölpreis steigt – Nachfrage nach sicheren Häfen
Die Rohölpreise ziehen ebenfalls wieder an und Brent-Crude notiert bei 107 US-Dollar. Sichere Häfen wie Gold und der US-Dollar wurden gesucht.
Euro unter Druck
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag dementsprechend schwächer: Ein Euro kostete 1,1508 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8690 Euro zu haben.
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