Der Dax schloss am Montag mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 25.374 Punkten. Gleichzeitig stiegen die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen auf 3,65 Prozent, der höchste Stand seit der Finanzkrise 2008.
Deutliche Kursunterschiede bei Einzelwerten
Im Tagesverlauf gab es eine kräftige Berg- und Talfahrt. Während Aktien von Merck, Siemens Health und Fresenius Medical Care um etwa zwei Prozent oder mehr zulegten, verloren Rheinmetall-Papiere 1,6 Prozent. Auch Deutsche Telekom, Siemens Energy und Volkswagen verzeichneten Abschläge von über einem Prozent.
Evonik lehnt BASF-Fusionsvorstoß ab
Für Aufsehen sorgte der Übernahmepoker in der Chemieindustrie: Das Management von Evonik lehnte den Vorstoß von BASF für eine Fusion ab. Die BASF-Aktie reagierte mit einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent, während Evonik um 1,4 Prozent zulegte.
Hintergrund für die steigenden Anleiherenditen könnte der weiter steigende Ölpreis sein. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 107,50 US-Dollar, ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vortag. Der Euro notierte am Nachmittag bei 1,1368 US-Dollar, ein Dollar kostete entsprechend 0,8797 Euro.