Der Grünen-Haushälter Andreas Audretsch kritisiert den CDU-Politiker Jens Spahn scharf. Dieser habe monatelang gefordert, die Menschen im Land arbeiteten zu wenig und müssten stärker kontrolliert werden – doch dann sei er selbst auf Sardinien gewesen statt im Ausschuss.
Vorwurf der Diskrepanz zwischen Wort und Tat
Audretsch, stellvertretender Fraktionschef der Grünen und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags, wirft Spahn vor, völlig entkoppelt von der Stimmung im Land zu handeln.
Spahn habe von Bettkantenentscheidungen gesprochen, doch sein eigenes Verhalten offenbare eine tiefe Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und persönlichem Handeln, so Audretsch gegenüber den Funke-Medien.
Kritik an CDU-Debatte über Arbeitsmoral
Die CDU und Spahn selbst hätten monatelang eine Diskussion vorangetrieben, dass die Menschen im Land zu wenig arbeiten und mehr kontrolliert werden müssten.
Dass Spahn dann abwesend war, als es um die Umsetzung ging, zeige fehlendes Gefühl für Anstand, so Audretsch.