Der Dax hat am Dienstag leicht nachgegeben und ist knapp unter die Marke von 25.000 Punkten gerutscht. Zum Xetra-Handelsschluss stand der deutsche Leitindex bei 24.988 Punkten und damit 0,1 Prozent unter dem Vortagesschluss. Zugleich zeigte sich in einzelnen zyklischen Branchen und im Schwergewicht SAP wieder positive Dynamik.
Leichtes Minus nach Erholung der Vorwoche
Zum Ende des Xetra-Handels wurde der Dax am Dienstag mit 24.988 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Zalando und Brenntag, am Ende Siemens Energy, die Allianz und Heidelberg Materials.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, ordnete das Geschehen am Aktienmarkt ein. „Über 25.000 Punkten im Dax wird die Luft dünner, darunter reizt der Index weiterhin den einen oder anderen Anleger, in den Aktienmarkt einzusteigen“, sagte Lipkow laut CMC Markets. „So stand heute nach der Erholung vom Vorwochentief bei 24.200 Punkten und vor den morgigen Arbeitsmarktdaten aus den USA ein Handelstag der Konsolidierung auf der Agenda.“
Zyklische Branchen gefragt, SAP legt zu
Nach Angaben von CMC Markets waren am Dienstag insbesondere konjunktursensitive Titel gesucht. „Zyklische Branchen waren gefragt, die Aktien von Symrise führen die Gewinnerliste an und werden von BASF und den Autoaktien flankiert. Aber auch in die Aktie des Sorgenkindes der vergangenen Monate und Schwergewichts im Dax, des Softwarekonzerns SAP, kommt wieder positive Dynamik, was dem Index natürlich hilft“, sagte Lipkow.
Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung in Europa trage zur Aufhellung der Stimmung bei deutschen Aktien bei, so der Marktanalyst weiter. Nur sei die alles entscheidende Frage, „ob das junge Pflänzchen der Konjunkturerholung auch ohne die Unterstützung aus den USA weiterwachsen könne“, sagte Lipkow laut CMC Markets. „Zuletzt zeigten sich in einigen Sektoren erste nachhaltige Erholungstendenzen. Das stützt in diesen Tagen den Dax.“
Euro und Ölpreis schwächer
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1902 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8402 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,86 US-Dollar; das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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