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Startseite Deutschland & die WeltDax fällt um 1,3% – Rezessionsängste wachsen
Deutschland & die Welt

Dax fällt um 1,3% – Rezessionsängste wachsen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
Foto: dts
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Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zum Wochenstart deutliche Verluste. Der Dax schloss im Xetra-Handel bei 22.163 Punkten, ein Rückgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorigen Handelstag. Vor allem wirtschaftspolitische Unsicherheiten und die Furcht vor einer Rezession in den USA belasten die Märkte.

Rückgang im Dax und Auswirkungen auf den Markt

Der Dax begann den Handelstag schwach und blieb bis zum Handelsschluss im Minus. Laut Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, ist der „Risikoappetit der Investoren aus den ersten Wochen des Jahres dahin“. Er erklärte, dass Anleger und Vermögensverwalter derzeit Positionen reduzieren und von neuen Engagements absehen. „Die Neigung, Rücksetzer zu kaufen, ist so gut wie verschwunden“, so Stanzl.

Stanzl sieht die aktuellen Rückgänge als überfällige Korrektur. „Steigen Aktienmärkte so stark wie in den vergangenen Monaten, sind Kursrückgänge wie diese gesund und normal“, kommentierte er. Begleitet werde diese Korrektur von der Gefahr einer echten Rezession in den USA im zweiten Quartal und darüber hinaus. Die Konsumentenstimmung sei durch viele Entlassungen im öffentlichen Dienst und mögliche Auswirkungen der Strafzölle beeinträchtigt worden.

Einfluss der US-Politik und globale Unsicherheiten

Stanzl kritisiert die Politik von Präsident Trump und die eingeführten Strafzölle. „Präsident Trumps Politik der Strafzölle zeigt bereits deutliche Bremsspuren in den USA“, sagte er. Diese Politik könnte ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal verursachen und sorge weltweit für Unsicherheit, die Investitionen und Handel dämpfen könnte. Eine Kombination aus höheren Preisen, geringerer Nachfrage und Investitionszurückhaltung sei laut Stanzl klassisch geeignet, eine Rezession auszulösen.

„Die Investoren schlagen Alarm“, so Stanzl, denn eine Verlängerung oder Ausweitung des Konfrontationskurses Trumps könnte die Wahrscheinlichkeit einer globalen Rezession noch in diesem Jahr deutlich erhöhen. Solange die Strafzölle andauern, könnten sie das Wachstum belasten, auch wenn viele noch hoffen, dass sie nur Druckmittel für Verhandlungen sind.

Marktentwicklung und Energiepreise

In Frankfurt konnten bis kurz vor Handelsschluss nur die Aktien von Deutscher Börse, E-On, Symrise, Rheinmetall und Deutscher Telekom im Plus notieren. Die Schlusslichter bildeten Continental, Commerzbank, Porsche und Brenntag.

Der Gaspreis verzeichnete einen Rückgang: Eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im April kostete 41 Euro, was einen Verbraucherpreis von etwa neun bis elf Cent pro Kilowattstunde impliziert, sollte das Preisniveau anhalten.

Der Ölpreis hingegen stieg deutlich an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent wurde am Montagnachmittag mit 74,70 US-Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag entsprach.

Auch der Wechselkurs des Euro zeigte sich schwächer. Am Montagnachmittag lag der Euro bei 1,0802 US-Dollar, während ein Dollar für 0,9258 Euro erhältlich war.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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