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Startseite Deutschland & die WeltDax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg
Deutschland & die Welt

Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

von Hasepost Redaktion 5. März 2026
von Hasepost Redaktion 5. März 2026
Anzeigetafel in der Frankfurter Börse / via dts Nachrichtenagentur
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Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag deutliche Verluste verzeichnet. Der Dax schloss zum Xetra-Handelsschluss bei 23.815 Punkten und lag damit 1,6 Prozent unter dem Vortagesschluss. Belastet wurde die Stimmung vor allem durch die Unsicherheit im Nahen Osten und Spekulationen über die Entwicklung der Ölpreise.

Dax fällt nach zwischenzeitlichen Gewinnen deutlich zurück

Zum Handelsschluss stand der Dax bei 23.815 Punkten, was einem Minus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Kurzzeitig hatte der Leitindex im Tagesverlauf deutlich höher notiert.
„Kurz nach Handelseröffnung in Frankfurt hatten Gerüchte über einen möglichen Verhandlungswillen des Iran im Hinblick auf das Atomprogramm den Dax noch über 24.350 Punkte getrieben“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Doch mit weiteren militärischen Aktionen im Tagesverlauf wich dieser Optimismus sogleich wieder der Ernüchterung. Es stellen sich nicht wenige auf dem Parkett die Frage, wer denn mit den USA sprechen könnte, wenn es aktuell keinen eindeutigen Verhandlungsführer im Iran gibt. Die Situation bleibt also weiterhin verworren und daran wird sich wahrscheinlich mal mindestens bis zum Wochenende auch nicht viel ändern.“
„Auch deshalb rutschte der Dax im Tagesverlauf wieder unter die 24.000er-Marke. Die Anleger bleiben in Sorge, dass sich der Krieg im Nahen Osten jederzeit weiter dynamisieren kann. Gerüchte und Spekulationen erreichen die Finanzmärkte und machen die Lage zunehmend undurchsichtiger. Das schürt Verunsicherung und sorgt für fallende Aktienkurse.“

Sorgen um Ölpreis und Konjunktur in Europa

„Vorerst bleibt auch nicht absehbar, ob sich die europäischen Aktienmärkte zeitnah wieder erholen können oder noch einmal deutlich unter Abgabedruck kommen.“ Ein wichtiger Faktor bleibe laut Lipkow die Entwicklung beim Rohöl. „Sollten die Preise weiterklettern, dürften sich die Investoren mehr und mehr von europäischen Aktien trennen. Beim Öl geht es derzeit eher um die Trenddynamik als um die tatsächlichen Preisniveaus.“
„Anleger fürchten sich vor einer Phase höherer Preise, die dann die Inflationsdynamik erneut anheizen könnte. Zu hoch ist dann die Gefahr, dass sich die noch junge und fragile Konjunkturbelebung in Europa in Luft auflöst, bevor sie so richtig begonnen hat. Der Europäischen Zentralbank wären in diesem Szenario die Hände gebunden, da sie mit Zinssenkungen die Inflation zusätzlich treiben würde“, sagte Lipkow.

Euro schwächer, Goldpreis sinkt, Öl deutlich teurer

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1569 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8644 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.067 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang um 1,4 Prozent. Das entspricht einem Preis von 140,81 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 84,84 US-Dollar, das waren 4,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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