Der Dax hat am Montag nach einem schwachen Start bis zum Mittag einen Teil seiner Verluste wettgemacht. Der Leitindex lag gegen 12:30 Uhr bei 24.810 Punkten und damit 1,9 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. Während Werte wie Deutsche Börse, Rheinmetall und RWE vorne lagen, gehörten Deutsche Bank, Volkswagen und Continental zu den größten Verlierern.
Dax erholt sich von Tagestiefstständen
Gegen 12:30 Uhr stand der Dax bei 24.810 Punkten und damit 1,9 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, Rheinmetall und RWE, am Ende die Deutsche Bank, Volkswagen und Continental.
Andreas Lipkow
Blick der Investoren auf Energiepreise und Nahost
"Jetzt schauen Investoren explizit darauf, wie lange das höhere Preisniveau in den Rohölsorten anhalten und wie sich das Währungspaar Euro/US-Dollar weiter entwickeln wird. Makroökonomische Daten treten vorerst in den Hintergrund und der Fokus bleibt auf den Ereignissen im Nahen Osten", erklärte Lipkow laut CMC Markets.
Der US-Präsident geht Lipkow zufolge derzeit offiziell von einer potenziellen Dauer von vier bis fünf Wochen aus. "Dies wäre für die europäische Konjunktur insgesamt verkraftbar", so Lipkow. Rohölpreise zwischen 80 und 85 US-Dollar dürften nach seiner Einschätzung vorerst keine größeren Verwerfungen hervorrufen. "Erst wenn es zu dramatischeren Steigerungen auf über 100 US-Dollar kommen und dieses Preisniveau über mehrere Monate anhalten sollte, wäre das ein ernst zu nehmender Einflussfaktor für die konjunkturelle Entwicklung in Europa."
Euro schwächer, Ölpreis deutlich im Plus
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1732 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 78,58 US-Dollar; das waren 7,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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