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Startseite Deutschland & die WeltDax erholt sich, Anleger spekulieren auf nachhaltigen Ausbruch
Deutschland & die Welt

Dax erholt sich, Anleger spekulieren auf nachhaltigen Ausbruch

von Hasepost Redaktion 22. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 22. Januar 2026
Frankfurter Börse / Foto: dts
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Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.890 Punkten berechnet, was einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entspricht. Parallel legte der Euro leicht zu, während Gold- und Ölpreise geringfügig nachgaben.

Dax erholt sich nach vorangegangenem Kurseinbruch

Die Entwicklung am Frankfurter Aktienmarkt steht nach Einschätzung von Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, erneut im Zeichen der US-Politik. „Die Trump-Volatilität ist zurück auf dem Frankfurter Parkett. Die extreme Rhetorik des US-Präsidenten fügt sich in ein bekanntes Muster ein: Auf maximal formulierte Positionen folgen später moderatere Signale, wodurch anfängliche Verluste schnell wieder aufgeholt werden“, sagte Stanzl laut Consorsbank. „Der TACO-Trade zeigt sich damit ähnlich aktiv wie vor gut einem Jahr, als eine vergleichbare Trump-Mechanik in Verhandlungen ebenfalls für eine anfänglich heftige Volatilität und eine anschließende Erholung sorgte. Ein Goldpreis nahe 5.000 Dollar pro Unze reflektiert dennoch eine hohe geopolitische Angst der Anleger.“

Schneller Anstieg, scharfe Korrektur

Stanzl verweist zudem auf die vorangegangene Dynamik im Dax. „Dass der Dax überhaupt so stark einbrechen konnte, liegt auch daran, dass der Anstieg zuvor zu schnell und zu steil war – und das auch noch bei kaum vorhandenen Absicherungen. Wenn so viel Zuversicht herrscht, können schon kleine Veränderungen der Nachrichtenlage große Verluste auslösen. Nun ist der Dax bereinigt, und wir werden in den nächsten Tagen sehen, ob der Ausbruch über 25.000 Punkte nun nachhaltig stattfinden kann.“

Spekulationen um möglichen OpenAI-Börsengang

Neben der Markttechnik rücken auch Technologietitel in den Fokus. „Mit OpenAI könnte bald ein echtes Dickschiff den IPO-Markt aufmischen. Eine neue Finanzierungsrunde deutet darauf hin, dass der Börsengang mit über einer Billion US-Dollar bewertet sein könnte. Das wäre für OpenAI äußerst erfolgreich. Angesichts bleibender KI-Angst und wachsender Konkurrenz durch Googles Gemini und andere LLM-Modelle dürften sich Anleger jedoch die berechtigte Frage stellen, ob diese Bewertung haltbar ist.“ Kurzfristig bestehe das Potenzial, dass im Umfeld von OpenAIs möglichem Börsengang ein neuer Hype bei Privatanlegern entstehe, der insbesondere Techaktien unterstützen könnte, sagte Stanzl laut Consorsbank.

Am Devisenmarkt zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstagmorgen etwas fester. Ein Euro kostete 1,1688 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8556 Euro zu haben.

Der Goldpreis gab leicht nach. Am Morgen wurden für eine Feinunze 4.828 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent), was einem Preis von 132,81 Euro pro Gramm entspricht.

Der Ölpreis sank unterdessen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,97 US-Dollar, das waren 27 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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