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Startseite Deutschland & die WeltDax bleibt schwach, Handelsstreit verunsichert Anleger
Deutschland & die Welt

Dax bleibt schwach, Handelsstreit verunsichert Anleger

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juli 2025
Foto: dts
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Der Dax hat sich am Montag bis zum Mittag nicht aus dem roten Bereich befreien können und lag weiterhin unter dem Schlussniveau vom Freitag. Der Leitindex hielt sich zwar oberhalb der Marke von 24.000 Punkten, verzeichnete aber dennoch einen Rückgang von 0,8 Prozent. An der Spitze der Kursliste standen Eon, die Commerzbank und Bayer, während Zalando, Brenntag und Porsche die Schlusslichter bildeten.

Schwacher Wochenstart für den Dax

Der deutsche Leitindex Dax zeigte sich am Montag nach einem bereits schwachen Start auch zur Mittagszeit weiter schwach. Gegen 12:30 Uhr wurde das Börsenbarometer mit rund 24.060 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Schlussstand vom Freitag entspricht. Angeführt wurde die Kursliste von Eon, der Commerzbank und Bayer. Am unteren Ende rangierten Zalando, Brenntag und Porsche.

Börsenexperte sieht fragile Lage

Marktexperte Andreas Lipkow erklärte laut Agenturmeldung: „Der Dax kann sich über der psychologischen Kursmarke von 24000 Punkten halten.“ Weiter führte Lipkow aus: „Die Marktteilnehmer haben bereits damit gerechnet, dass die europäische Automobilindustrie im Fokus der potenziellen US-Strafzölle liegen wird. Ob die Ankündigung von geplanten Gegenzöllen, seitens der EWU, tatsächlich eine Veränderung der Verhandlungsbasis herbeiführen wird, darf bezweifelt werden.“

Mit Blick auf den Handelsstreit zwischen Europa und den USA betonte Lipkow: „Eine Eskalation im Handelsstreit zwischen Europa und den USA wäre aktuell nicht wünschenswert und würde die europäischen Unternehmen härter treffen. Es gebe derzeit keine adäquaten Handelsersatzpartner für die EWU außer den USA.“ Er ergänzte: „Die EWU hatte sich in den vergangenen Jahren zudem wirtschaftlich mit China angelegt, was sich nun rächen könnte. Eine sehr fragile Verhandlungssituation, bei der es mehr Köpfchen als Muskelspiel bedarf.“

Euro und Ölpreis legen zu

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1694 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8551 Euro erhältlich.

Auch der Ölpreis stieg am Montag deutlich an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,41 US-Dollar, damit 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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