Am Mittwochnachmittag (25. Februar) wurde der chinesische Generalkonsul Dong Lin von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses empfangen.
Frieden als Aufgabe der Stadt
Mit den Worten „Es ist mir eine Freude, Sie hier in unserem Rathaus willkommen zu heißen“ begrüßt Pötter den Generalkonsul herzlich und wünscht direkt Glück und Gesundheit zum chinesischen Neujahr.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfängt Generalkonsul Dong Lin mit einer Dolmetscherin an ihrer Seite. / Foto: Lilli Würdemann
Sie erzählt über den Friedenssaal, in dem der erste Frieden durch Verhandlung unterzeichnet wurde, und betont, dass es sich lohnt, auf eine friedvolle Zukunft zu bauen. „Wir nennen uns Friedensstadt, weil wir es uns zur Aufgabe machen, Frieden zu pflegen“, erklärt Pötter. Das geschehe unter anderem durch den Friedenstag des Westfälischen Friedens, an dem die Kinder der vierten Klassen sich zum ersten Mal mit der Geschichte und Verpflichtung dieser Stadt auseinandersetzten.
Pötter geht dabei auf „zwei Söhne der Stadt“ ein: Erich Maria Remarque und Felix Nussbaum. Sie beide erinnern an die dunklen Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges und seien ein Zeichen gegen Rassismus, Verfolgung und Krieg.
Städtepartnerschaft mit Austausch

Es besteht eine Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück. / Foto: Lilli Würdemann
Teil von Osnabrück sind auch die Städtepartnerschaften mit Städten anderer Länder, unter anderem mit Hefei in China. Dazu gehört der Austausch von jungen Menschen und Städtebotschafterinnen und -botschaftern, die zeigen, „wie wir Brücken zwischen Menschen bauen“, so Oberbürgermeisterin Pötter. Inzwischen besteht die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück seit 20 Jahren.
Auch wirtschaftlicher Kontakt zwischen den Städten
Pötter betont, ihr Besuch in Hefei sei eine der Höhepunkte ihrer Amtszeit gewesen. So hätte sie sehen können, wie die Stadt Tradition und Innovation verbinde. Denn neben einem kulturellen Austausch bietet die Städtepartnerschaft auch wirtschaftliche Kontakte.
„Ich hoffe, dass Sie einen guten Eindruck von uns haben und nach China mitnehmen“, sagt Pötter zum Abschluss, bevor Generalkonsul Dong Lin im Goldenen Buch von Osnabrück unterzeichnet.
„Peace“ und „future“
Daraufhin ergreift Dong Lindas Wort und erzählt auf Englisch, dass es ihm eine große Freude sei, in die historische und schöne Stadt Osnabrück zu kommen. Auch er wolle den Städteaustausch vertiefen und betont, dass die Partnerschaft Frieden und Zukunft zeige.
Internationale Kontakte seien momentan besonders wichtig für Weltfrieden und Stabilität und Technologie und grüne Wirtschaft für unsere Zukunft, denn China produziert weltweit am meisten Solaranlagen und Solarenergie. „Wir wollen eine Annäherung zwischen den Wirtschaften fördern“, erzählt der Generalkonsul dabei, da die Städte voneinander lernen könnten.
„Die Freundschaft und Kooperation zwischen Deutschland und China soll weiter bestehen und sich erweitern“, damit schließt er seine Rede ab und es wird auf die Freundschaft zwischen den zwei Städten angestoßen.
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