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Startseite Deutschland & die WeltChemieindustrie 2025: Stimmung hellt sich leicht auf, Aufträge steigen
Deutschland & die Welt

Chemieindustrie 2025: Stimmung hellt sich leicht auf, Aufträge steigen

von Hasepost Redaktion 2. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 2. Februar 2026
Verladebahnhof (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich im Januar leicht aufgehellt, bleibt aber insgesamt deutlich im negativen Bereich. Während sich die Erwartungen der Unternehmen verbessern, verschlechtert sich die Einschätzung der aktuellen Lage spürbar. Positive Signale beim Auftragsbestand stehen einer weiterhin schwachen Auslastung und geplanten Produktions- und Personalabbauten gegenüber.

Stimmung hellt sich leicht auf, Lage bleibt schwach

Der Branchenindex des Ifo-Instituts für die deutsche Chemieindustrie ist im Januar auf -23,5 Punkte gestiegen, nach -24,6 Zählern im Dezember. Dabei hat sich die aktuelle Lage deutlich eingetrübt und fiel auf -34,9 Punkte, nach -29,7 Punkten im Dezember. Die Erwartungen hellten sich dagegen von -19,3 auf -11,4 Punkte im Januar auf. „Die Chemie blickt etwas weniger pessimistisch in die Zukunft, doch die laufenden Geschäfte bleiben schwach“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf laut Ifo-Institut.

Auftragsbestand mit ersten positiven Signalen

Zum Jahresende 2025 herrschte noch Krisenstimmung in der Branche, nun stabilisiert sich die Nachfrage im Januar leicht. Erstmals seit Monaten stieg der Auftragsbestand, der entsprechende Indikator verbesserte sich von -23,7 auf +3,4 Punkte. Die Auftragsbücher sind für 1,8 Monate gefüllt, im Oktober waren es noch 1,4 Monate. Trotz dieser positiven Signale bewerten die Unternehmen den gesamten Auftragsbestand mit -47,1 Punkten weiterhin als sehr niedrig.

Geringe Auslastung und weiterer Anpassungsdruck

Die Kapazitätsauslastung in der Chemischen Industrie liegt mit 72,7 Prozent deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 80,9 Prozent. Die Unternehmen planen, die Produktion in den nächsten Monaten zurückzufahren und Personal weiter zu reduzieren. „Der anhaltende Preisdruck und die Unsicherheiten im Außenhandel durch drohende Zölle belasten die Chemische Industrie“, sagte Wolf nach Angaben des Ifo-Instituts.
✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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