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Startseite Deutschland & die WeltCDU-Frauen-Union fordert mehr Macht und Mandate für Frauen
Deutschland & die Welt

CDU-Frauen-Union fordert mehr Macht und Mandate für Frauen

von Hasepost Redaktion 13. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 13. Februar 2026
Nina Warken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Vor dem CDU-Bundesparteitag dringt Frauen-Union-Chefin Nina Warken auf eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Partei-Gremien und bei Wahlen. Sie fordert sowohl die Parteispitze als auch ihre Parteifreundinnen auf, mehr Engagement für Führungspositionen zu zeigen und verweist auf bestehende Defizite, etwa im Koalitionsausschuss.

Warken fordert stärkere Berücksichtigung von Frauen

Die Vorsitzende der Frauen-Union, Nina Warken, ruft ihre Partei dazu auf, Frauen gleichberechtigt in Gremien und bei Wahlen zu berücksichtigen. „Die Repräsentanz von Frauen sollte gemeinsames Anliegen sein, das muss sich in Zukunft stärker abbilden“, sagte die Bundesgesundheitsministerin im Vorfeld des Bundesparteitags der „Wochentaz“. Sie kündigte an, dass die Frauen-Union vor Listenaufstellungen gezielter auf die Landesvorsitzenden zugehen wolle, „mit dem Ziel, Frauen angemessen zu platzieren“.
Gleichzeitig richtet Warken ihren Appell auch an die Frauen in der eigenen Partei. Sie rief ihre Parteifreundinnen auf, selbstbewusster für Führungspositionen zu kandidieren. „Wir sollten nie davon ausgehen, dass der Weg für uns wie selbstverständlich geebnet ist. Wir müssen schon in die Auseinandersetzung gehen und uns aufdrängen. Wir brauchen mehr Frauen in Führungsgremien, auch mit Blick auf den Koalitionsausschuss“, so Warken gegenüber der „Wochentaz“.

Kritik an Zusammensetzung des Koalitionsausschusses

Die Zusammensetzung des aktuellen Koalitionsausschusses, in dem außer Bärbel Bas (SPD) keine weitere Frau vertreten ist, hält Warken für „unbestritten ein Problem“. „Aus meiner Sicht sollte zusätzlich eine Frau, etwa eine der stellvertretenden Vorsitzenden, teilnehmen. Aber mit dem Vorschlag sind wir noch nicht durchgedrungen“, sagte Warken der „Wochentaz“.

Frauenquote in der CDU-Führung und Debatte über ihre Zukunft

Die CDU trifft sich am 20. und 21. Februar zum Bundesparteitag und wählt das gesamte Führungspersonal neu. Zum Präsidium gehören derzeit neben Parteichef Friedrich Merz und Generalsekretär Carsten Linnemann 14 weitere Mitglieder, im größeren Bundesvorstand kommen noch einmal 26 hinzu. Für Führungsgremien der Partei gilt seit Juli 2025 eine Frauenquote von 50 Prozent.
Möglichen Überlegungen, die Quote abzuschaffen, erteilte Warken eine Absage. „Allen muss klar sein, dass wir nach fünf Jahren noch nicht da sein werden, wo wir sein wollen. Deshalb sollten wir die Quote gegebenenfalls nachbessern, aber nicht abschaffen“, so Warken laut „Wochentaz“.
Die CDU hatte die schrittweise Einführung einer Frauenquote in Führungsgremien im Jahr 2022 beschlossen. Sie gilt befristet bis 2029.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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